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CORPORATE RESPONSIBILITY
Mehrwert für die Gesellschaft und Gruner + Jahr – Verantwortung und Engagement in hanseatischer Tradition
Die Verpflichtung zu sozial verantwortungsvollem Handeln, das Bewusstsein, ein organischer Teil der Gesellschaft zu sein
und die Eigenwahrnehmung des Unternehmens als Bürger - die Bedeutung dieses Paradigmenwechsels bei mittelständischen und
großen Firmen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Mitarbeiter und Öffentlichkeit sehen in Unternehmen nicht
nur eine rechtliche Größe, sondern sie erwarten von ihnen immer mehr, dass diese ihren aktiven Beitrag zum Gelingen eines
Gesellschaftsmodells leisten. Der Idee liegt die Einsicht zugrunde, dass Unternehmen für ihren Erfolg eine gesunde
Gesellschaft benötigen und dass umgekehrt eine Gesellschaft aus ökonomischen Gründen gesunde Unternehmen braucht.
Corporate Responsibility lautet der Oberbegriff für dieses neue Bewusstsein. Gruner + Jahr hat diese Verpflichtungen
schon vor langer Zeit als Element seines unternehmerischen Handelns anerkannt. Das Wahrnehmen gesellschaftlicher
Verantwortung gehört traditionell zur Unternehmenskultur.
Ein Beispiel: Schon in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stand das deutsche Bildungssystem in der Kritik.
Der damalige STERN-Chefredakteur Henri Nannen ließ es nicht bei journalistischen Schlagworten bewenden. Er startete
eine gesellschaftlich breit angelegte Initiative, um den qualifizierten Nachwuchs an jungen Wissenschaftlern in der
Bundesrepublik Deutschland zu fördern. Unter dem Motto "Wir suchen die Forscher von morgen!" rief Nannen im Dezember
1965 erstmals zur Teilnahme an "Jugend forscht" auf. 1974 entstand zusätzlich der Wettbewerb "Reporter der Wissenschaft",
der den journalistischen Nachwuchs beflügeln sollte, naturwissenschaftliche Themen verständlich und spannend darzustellen.
"Jugend forscht" wurde ein großer Erfolg - für die Gesellschaft und für G+J und ist inzwischen ein internationaler
Wettbewerb. 1990 wurde erstmals "Europas Jugend forscht für die Umwelt - Young Europeans’ Evironmental Research" (YEER)
durchgeführt. Im selben Jahr beschloss G+J die Umweltverantwortung als Unternehmensgrundsatz aufzunehmen.
Gesellschaftliches Engagement bei G+J bewegt sich innerhalb vieler Facetten und Dimensionen, es kann sowohl auf Verlags- als
auch auf Markenebene stattfinden. Maßgeblich für die Auswahl von CR-Projekten ist die inhaltliche Nähe zur Positionierung von
G+J sowie eine mögliche inhaltliche Beteiligung des Medienhauses. Die Projekte müssen darstellungsfähig und erlebbar sein,
zum Beispiel durch Events im G+J-Pressehaus. Darüber hinaus ist eine mögliche Einbindung der G+J-Mitarbeiter entscheidend.
G+J engagiert sich in den Bereichen Mitarbeiter, Soziales, Kultur und Umwelt mit konkreten strategischen Zielen. Für den
Bereich Mitarbeiter bedeutet das die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Bereich Soziales steht die
Förderung des Lesens selbst im Vordergrund, denn Lesen ist die Grundlage von Wissensaustausch und Bildung in der Gesellschaft.
Der Bereich Kultur umfasst bei G+J die Nachwuchsförderung von Journalisten und Fotografen, die Umweltverantwortung betrifft
die aktuellen Fragen der Klimaveränderungen und CO2-Emissionen.
Als internationales Verlagshaus, das mit über 300 Zeitschriften und Zeitungen die Menschen weltweit informiert, begeistert,
berät und unterhält, leistet G+J einen wesentlichen Beitrag zur Meinungsbildung. Hochqualitative Foto- und Textreportagen
sowie ein kritischer Recherchejournalismus dienen der fundierten unabhängigen Information der Bürger. Dies bedeutet
Verpflichtung und Verantwortung sowie eine besondere gesellschaftliche Verantwortung, die G+J auch als Medienunternehmen
wahrnimmt.
Auszeichnung für engagierten Journalismus:
der Henri Nannen Preis
Neben dem oben bereits beschriebenen Engagement ist daher die Förderung des Qualitätsjournalismus ein wichtiges Anliegen
von G+J. Traditionell unterstützt G+J auch hier besonders den Nachwuchs.
Die Henri-Nannen-Schule, die bereits 1978 gegründet wurde und vom Verlag G+J und der "Zeit" getragen wird, hat viele
namhafte Journalisten hervorgebracht. Außerdem unterstützt G+J die Hamburg Media School, die Akademie für Publizistik und
die Jugendmedientage. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Engagement für Print-Journalismus mit dem Henri Nannen Preis
als Auszeichnung für hervorragende journalistische Leistungen. 2005 stiftete G+J gemeinsam mit dem STERN den Henri Nannen
Preis, der sich bereits mit der ersten Preisverleihung etablierte.
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