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Die Medien von Gruner + Jahr stehen seit Verlagsgründung als Garant für Qualitätsjournalismus. Entsprechend wichtig ist dessen Förderung.
Journalisten in über dreißig Ländern recherchieren, schreiben und fotografieren für ihre Leser. Aus diesem unabhängigen und hochwertigen Qualitätsjournalismus erwächst eine herausragende gesellschaftliche Verantwortung, die G+J auch als Unternehmen wahrnimmt. G+J engagiert sich aktiv, nachhaltig und innovativ. Außerdem initiiert das Medienhaus eine Vielzahl kultureller, sozialer und ökologischer Projekte so nachhaltig, dass Mitarbeiter, Bürger und auch andere Unternehmen angeregt werden, selbst aktiv Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Die Förderung des journalistischen Nachwuchses hat bei Gruner + Jahr eine lange Tradition. Die renommierte Henri-Nannen-Schule besteht seit 1979. Sie wird getragen vom Verlag Gruner + Jahr und der ZEIT. Im journalistischen Bereich unterstützt G+J außerdem die Hamburg Media School und die Akademie für Publizistik.
Europäische Charta für Pressefreiheit
Am 25. Mai 2009 haben 48 Chefredakteure und leitende Journalisten aus 19 Staaten in Hamburg die "Europäische Charta für Pressefreiheit" beschlossen und unterzeichnet. Sie formuliert in zehn Artikeln Grundsätze für die Freiheit der Medien gegenüber staatlichen Eingriffen, insbesondere für den Schutz vor Überwachungen, Lauschaktionen und Durchsuchungen von Redaktionen und Computern sowie für den freien Zugang von Journalisten und Bürgern zu allen in- und ausländischen Informationsquellen. Das Ziel soll sein, der Charta in ganz Europa Geltung zu verschaffen und ihre Anerkennung zur Bedingung bei EU-Erweiterungsverhandlungen zu machen. Rund 500 Print-, Rundfunk- und Fernsehjournalisten aus 34 Staaten haben sich bislang per Online-Unterzeichnung der Charta angeschlossen.
Henri Nannen-Preis: Adelprädikat für deutschsprachige Schreiber und Bekenntnis des Verlages zu Qualität
Zum vierzigsten Geburtstag von Gruner + Jahr im Jahr 2005 hat das Medienhaus gemeinsam mit dem STERN den Henri Nannen Preis gestiftet. Mit dieser Auszeichnung werden journalistische Bestleistungen des jeweils zurückliegenden Jahres gewürdigt. G+J fördert damit den Qualitätsjournalismus im deutschsprachigen Raum und hält gleichzeitig das Andenken des 1996 verstorbenen STERN-Gründers und langjährigen Chefredakteurs Henri Nannen lebendig.

Der mit insgesamt 35.000 Euro dotierte "Henri“ ist in den Kategorien Reportage, Investigation, Dokumentation, Humor und Fotoreportage ausgeschrieben und wird zudem für herausragendes Eintreten für die Unabhängigkeit der Presse im In- und Ausland sowie für ein journalistisches Lebenswerk verliehen. Im Jahr 2010 erhielt der Politker, Autor und Herausgeber Helmut Schmidt die begehrte Auszeichnung. Die Jury hat außerdem die Möglichkeit, einen Sonderpreis für eine überragende journalistische Leistung außerhalb des Wettbewerbs zu vergeben. 2010 vergab die Jury einen Sonderpreis an das Magazin der Süddeutschen Zeitung. Gegen den Widerstand der Bundeswehr hatten die Autoren mehr als hundert Feldpostbriefe und E-Mails deutscher Soldaten aus Afghanistan gesammelt und veröffentlicht.
Alfred-Worm-Preis
Die Verlagsgruppe NEWS hat - im Gedenken an den NEWS-Herausgeber Alfred Worm - den Preis für investigativen Jpurnalismus 2007 ins Leben gerufen. Der Preis ist mit 10.000 Euro, der Sonderpreis mit 5.000 Euro dotiert. Der Preisträger des Alfred-Worm-Preises 2010 heißt Dr. Florian Klenk. Den Sonderpreis für die beste Dokumentation erhielt Christian Granbacher.

Die NEWS-Verlagsgruppe fordert junge Journalisten mit diesem Preis auf, das Erbe von Alfred Worm für Qualitäts- und Aufdeckungsjournalismus anzutreten.
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