Pressemitteilung

2000 Jahre Ostsee in einem Buch

Hamburg, 28. September 2010 – NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt exklusives Bildmaterial und Highlights zu Nautik, Seeschlachten, Wikinger und Hanse

Ein neues Sachbuch von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND blickt zurück auf die spannende Geschichte der Ostsee. Es zeigt die Bedeutung des Meeres, die 50 wichtigsten Seeschlachten und die Entwicklung der Kartierung der Ostsee. Aber auch die Positionskarte mit den 68 bedeutendsten historischen Wracks in der Ostsee dürfte das Herz jedes Schiffsliebhabers höher schlagen lassen. Zum Teil bisher unveröffentlichte Karten, Gemälde, Drucke und Zeichnungen illustrieren die Bedeutung einer Region, deren Handelsbeziehungen weit nach Europa hineinreichten. Das Buch "Die Ostsee - 2000 Jahre Seefahrt, Handel und Kultur" von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND zeigt 260 Fotos und Abbildungen auf 288 Seiten. Es kostet 49,95 ;euro; (D) und ist ab sofort im Handel und unter
www.nationalgeographic-shop.de erhältlich.

Die Ostsee, auch Baltisches Meer oder Baltische See genannt, verbindet mit ihren 422.200 Quadratkilometern Wasser seit mehreren tausend Jahren Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen und Polen miteinander. Das Buch erzählt nicht nur deren von Wechselbeziehungen geprägte Geschichte, sondern auch die eines Meeres, das einst die schönsten und schnellsten Schiffe der Wikinger trug. Diese kriegerischen Eroberer machten einst Haithabu an der Schlei zu einem der größten Handelzentren in Nordeuropa. Dort kreuzten sich die wichtigsten Fernhandelswege und führten Menschen und Waren aus aller Welt zusammen. Vor allem den deutschen Hansestädten verhalf der blühende Seehandel zu einer wirtschaftlichen Vormachtstellung. So nahm Lübeck, die "Königin der Hanse, eine besondere Stellung innerhalb der Hanse ein und zählte Ende des 16. Jahrhunderts bei 22.570 Einwohner rund 2.000 Schiffe.

Aber nicht immer waren die Seewege offen, während des Kalten Krieges existierten die Verbindungen von Finnland und Schweden zu Lettland, Estland und Litauen praktisch nicht mehr. Seit dem Ende des Ostblocks können die Staaten an der Ostsee wieder an die alten Kontakte über die Ostsee nach Norden und Westen anknüpfen.

Nicht nur die Geschichte der Handelsbeziehungen, sondern auch die Entwicklung der Kartierung der Ostsee hat einen hohen Stellenwert in diesem Buch, für das Material aus Archiven, Museen und Bibliotheken rund um die Ostsee zusammengetragen wurde. Neben exklusiven Seekarten macht gerade auch die Erstveröffentlichung des herausragenden Bildmaterials aus der privaten John-Nurminen-Stiftung dieses Buch zu einem Muss für jeden Ostseeliebhaber.

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Sandra Pickert
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