Pressemitteilung

Aktuelle G+J medientrend-Untersuchung der Wirtschaftskrise aus Verbrauchersicht zeigt: Die Mehrheit der Konsumenten glaubt an eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland bis Ende 2010.

Hamburg, 11. Oktober 2009 – Dennoch ist die Politik gefordert: Steuersenkungen und staatliche Investitionen in die Zukunft des Landes werden von den meisten als probates Mittel zur schnellen Beendigung der Krise angesehen.

Um die konkreten Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise genauer zu untersuchen und ein aktuelles Stimmungsbild in der Bevölkerung einzufangen, hat Gruner + Jahr im Sommer 2009 eine Befragung unter 1.014 Teilnehmern des G+J medientrend-Panels durchgeführt. Im Mittelpunkt der Online-Erhebung stand die Frage, ob die Wirtschaftskrise das Konsumverhalten verändert hat und was die Politik aus Sicht der Bürger tun soll. Die Antworten machen vor allem eines deutlich: Zwar reden derzeit alle von der Krise, allerdings scheint diese bei den Verbrauchern noch nicht angekommen zu sein.

So hat bislang nur eine Minderheit der Befragten ihr Konsumverhalten aufgrund der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise verändert. Offenbar wird kein großer Verzicht geübt, solange die Krise im persönlichen Bereich noch abstrakt und der Arbeitsplatz nicht bedroht ist. Vor diesem Hintergrund ist es auch nicht überraschend, dass trotz düsterer Prognosen und dem Bemühen der Politik, keine falschen Hoffnungen aufkommen zu lassen, der Großteil der Befragten glaubt, dass sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland schon bis spätestens Ende 2010 verbessern wird.

Um die Wirtschaftskrise möglichst schnell zu beenden, hält die Mehrheit der Befragten Steuersenkungen und staatliche Investitionen für einen wirkungsvollen Hebel – letztes vor allem, wenn es sich dabei um langfristig angelegte Investitionen in Bildung, Jugend und neue Technologien handelt.

Der Informationsbedarf zum Thema Finanz- und Wirtschaftskrise ist unverändert groß, wobei das gedruckte Wort hier offensichtlich ein größeres Vertrauen genießt als elektronische Medien. Dies gilt insbesondere für die Tageszeitung, aber auch für Fachbücher sowie aktuelle Magazine und Wirtschaftsmagazine.

Frank Vogel, stellvertretender Leiter Media-Forschung und -Service: "Die Untersuchung der Finanzkrise im G+J medientrend-Panel liefert aufschlussreiche Erkenntnisse zu einem brandaktuellen Thema und demonstriert gleichzeitig die hervorragende Eignung dieses Instruments zur kurzfristigen und kostengünstigen Abbildung von konkreten Fragestellungen."

Der G+J medientrend ist ein Online-Panel bestehend aus mittlerweile rund 10.000 Lesern und Usern von G+J-Zeitschriften und Websites. Das Panel, bei dessen Aufbau und Pflege hohe Qualitätsmaßstäbe angesetzt werden, ist für vielseitige Fragestellungen einsetzbar und steht allen interessierten Unternehmen für die Durchführung von Befragungen zur Verfügung. Neben Meinungsumfragen zu aktuellen Themen können hier die unterschiedlichsten Untersuchungen – von Anzeigenpretests über Produkttests bis hin zu Werbewirkungstrackings – realisiert werden.

Eine detaillierte Präsentation mit den Ergebnissen der G+J medientrend-Befragung zur Finanzkrise inklusive der Ansprechpartner für das medientrend-Panel kann unter www.gujmedia.de abgerufen werden.

Für Rückfragen:
Carola Holtermann
Marktkommunikation G+J Media Sales
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G+J Media Sales ist die Vermarktungsunit von Europas größtem Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr und ist in Deutschland an sieben Standorten (Hamburg, Hannover, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München) direkt vor Ort vertreten.
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Weitere Informationen finden Sie unter www.gujmedia.de, www.ems.guj.de und www.ligatus.de