Pressemitteilung

"Architektur von heute für das Wohnen von morgen"

Hamburg, 05. März 2008 – Der internationale Architektur-Wettbewerb HÄUSER AWARD 2008 ist entschieden

Das Architekturmagazin HÄUSER vergibt am 6. März den HÄUSER AWARD 2008 und zeichnet dabei besonders innovative und flexibel nutzbare Privathäuser aus, die überzeugende Antworten auf Zukunftsfragen geben. Jury und Redaktion von HÄUSER fanden dabei zahlreiche interessante Lösungsansätze, wie Bauherren und Architekten mit zentralen Herausforderungen der Zeit - etwa einer alternden Gesellschaft oder der Ressourcenknappheit - umgehen.

HÄUSER-Chefredakteur Wolfgang Nagel: "Architektur ist ein sensibler Seismograph für Veränderungen. Stellt der technische Fortschritt neue Materialien zur Verfügung, sind Architekten oft die Ersten, die diese erproben. Aber auch neue Lebensgewohnheiten, gesellschaftliche Entwicklungen und globale Herausforderungen – von der digitalen Revolution bis zum Klimawandel – wirken sich umgehend auf den Hausbau aus: Das zumindest zeigten die 178 Einsendungen zum HÄUSER AWARD 2008, der unter dem Motto ´Architektur von heute für das Wohnen von morgen´ stand."

Mit dem 1. Preis des HÄUSER AWARD 2008 wurden die Münchner Architekten Thomas Straub und Brigitte Tacke ausgezeichnet. Ihr Stadthaus in München-Nymphenburg entstand in einer engen Baulücke. Grundriss und technische Ausstattung erlauben trotzdem, Wohnen und Arbeiten auf fünf Ebenen perfekt miteinander zu verbinden. Später kann der Bau auch als reines Wohnhaus mit großzügigen 250 Quadratmetern Wohnfläche genutzt werden.

Der 2. Preis ging an den Architekten Hansulrich Benz für das Haus einer sechsköpfigen Familie in Nagold. Der Grundriss ist dabei so vorausschauend geplant, dass sich Wohnraum später leicht abtrennen und vermieten lässt. Ein separater Rückzugsbereich für Betreuer macht das Haus auch alterstauglich.

Den 3. Preis erhielten Dorothea Voitländer und Konrad Deffner für ihr Atelierhaus in der Dachauer Altstadt. Der Bau verbindet flexibles, familiengerechtes Wohnen mit großzügigen Räumen für das Architekturbüro.

Ein Zusatzpreis ging an Henning Baurmann und Susanne Dürr, die sich in Karlsruhe ein vertikales Doppelhaus bauten. Drei Ebenen haben die Architekten für sich, darüber wohnen Freunde. Separate Eingänge und ein flexibler Grundriss machen den Bau zum Modell für besseres und preiswertes Wohnen in der City.

Der HÄUSER AWARD 2008 wird in Zusammenarbeit mit Schüco, dem Verband Privater Bauherren e. V. (VPB) und dem Callwey Verlag durchgeführt. Zu gewinnen gab es insgesamt 19 000 Euro, der 1. Preis ist mit 7000 Euro dotiert, der zweite Preisträger erhält 5000 Euro und der dritte Preisträger 3000 Euro. Zusätzlich zahlt der VPB jedem Bauherrn eines ausgezeichneten Hauses eine Prämie von 1000 Euro. Schüco vergibt zudem einen Zusatzpreis als "Besondere Anerkennung", der ebenfalls mit 1000 Euro dotiert ist.

Der Jury des HÄUSER AWARD 2008 gehörten an: Almut Ernst, Architektin, Berlin; Klaus Becker, Schüco International KG; Thomas Penningh, Vorstandsvorsitzender des VPB; Kaspar Kraemer, Präsident des Bundes Deutscher Architekten (BDA); Wolfgang Nagel, Chefredakteur von HÄUSER.

Die neue Ausgabe 2/08 von HÄUSER mit den Siegern des HÄUSER AWARD 2008 erscheint am 10. März. Auch online stellt HÄUSER ab diesem Zeitpunkt die Preisträger und weitere beispielhafte Häuser aus dem Wettbewerb vor: www.haeuser.de/award2008.

Eine ausführliche Dokumentation der Ergebnisse des HÄUSER AWARD 2008 mit den besten 25 Häusern des Wettbewerbs enthält zusätzlich das parallel erscheinende Buch von Werner Sobek und Bettina Hintze: "Die besten Einfamilienhäuser – innovativ und flexibel", Callwey Verlag, 160 Seiten, 49,95 Euro.

Für Fragen zu HÄUSER und Bildmaterial:
Michaela Schneider-Mestrom
Gruner+Jahr AG & Co KG, Am Baumwall 11, 20459 Hamburg,
Telefon: +49-40-3703-2972, Telefax: +49-40-3703-5692
E-Mail: schneider.michaelaguj.de

Für Fragen zur Schüco International KG:
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Andreas Hagenkord, Presse und Information Callwey Verlag,
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