Pressemitteilung

Ausbau der Allgemeinbildung: Die Deutschen bauen auf Nachrichtensendungen, aktuelle Wochenmagazine und Wissensmagazine

Hamburg, 06. November 2004 – Nach einer repräsentativen Umfrage von GEOkompakt wächst mit dem Einkommen und dem Bildungsstand auch die Akzeptanz von Zeitschriften als Wissensquelle

Wenn es um die Verbesserung ihresAllgemeinwissens geht, vertrauen die meisten Bundesbürger aktuellenTV-Nachrichtensendungen sowie relevanten Printmedien. Das ergibt sichaus einer aktuellen Repräsentativ-Umfrage des Forsa-Instituts im Auftragdes Wissensmagazins GEOkompakt, das am Mittwoch, dem 10. November,erstmals erscheint.

Dieser Studie zufolge schätzen 90 Prozent der Deutschen die Nutzung von"Nachrichten-Sendungen" wie Tagesschau, Heute oder RTL Aktuell als guteMöglichkeit ein, um "ihr Allgemeinwissen auszubauen". Dichtauf folgen"aktuelle Wochenmagazine" wie Stern, Spiegel oder Focus (87 Prozent) undklassische "Wissensmagazine" wie GEO, P.M., National Geographic oder Bildder Wissenschaft (80 Prozent). "Wissensquiz-Sendungen" wie"Wer wird Millionär?" werden immerhin noch von 73 Prozent für geeignetgehalten, die Allgemeinbildung zu verbessern; "Frauenzeitschriften" und"Programmzeitschriften" erscheinen den Deutschen dagegen in dieserBeziehung weniger geeignet.

Insbesondere Schüler und Studenten bringen den relevanten Printmedienhohe Wertschätzung entgegen: 91 Prozent schätzen die "aktuellenWochenmagazine" und 89 Prozent die "Wissensmagazine" als besondersgeeignet ein, um ihre Kenntnisse auszubauen. Ähnlich wirkt sich höhereBildung auch generell aus: Bürger mit Abitur schätzen zurKenntnisvermehrung die "aktuellen Wochenmagazine" (91 Prozent) und die"Wissensmagazine" (87 Prozent) noch stärker als der Bevölkerungsdurchschnitt,während die "Nachrichtensendungen" bei ihnen mit 89 Prozent leichtunterdurchschnittlich abschneiden.

In einkommensstärkeren Haushalten verschiebt sich das relative Bildnoch mehr zugunsten der relevanten Printmedien: In Haushalten miteinem Nettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro werden "aktuelleWochenmagazine" (98 Prozent) und "Wissensmagazine" (93 Prozent) sogarabsolut gesehen in noch stärkerem Maß als die "Nachrichten-Sendungen"(92 Prozent) für geeignet gehalten, das Allgemeinwissen zu mehren.

Für Rückfragen:

Frank Plümer
Leiter GEO Presse- + Öffentlichkeitsarbeit
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