Pressemitteilung

BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2012: C&A und H&M sympathischste Modemarken

Hamburg, 15. Juli 2012 – Frauen lieben Fashion und greifen dafür gern tiefer in die Tasche / Neue Marken nutzen ihre Chancen / Internet wird als Inspirationsquelle wichtiger

Deutsche Frauen lieben Mode, Accessoires und Schuhe. Ihr traditionell hohes Interesse an den neuesten Modetrends ist während der vergangenen Jahre noch einmal deutlich gestiegen, genauso wie ihre Bereitschaft, dafür Geld auszugeben. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2012 (KA), die alle zwei Jahre die Beziehung der deutschen Frauen zwischen 14 und 70 Jahren zu Marken und ihre Einstellungen gegenüber den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen repräsentativ erforscht. So bekunden in der aktuellen KA 78 Prozent der deutschen Frauen ihr Interesse an Informationen über Mode. Im Jahr 2006 lag dieser Wert noch bei 67 Prozent. Ähnlich positiv entwickelt sich das Interesse der Frauen an modischen Accessoires. Hier stieg der Wert seit 2008 von 58 auf aktuell 65 Prozent.
Parallel zum Interesse an Modetrends steigt auch die Markensympathie für die meisten der in der KA erhobenen Modemarken. So konnten 13 der 15 sympathischsten Marken gegenüber der Voruntersuchung aus dem Jahr 2010 an Sympathiepunkten zulegen. Aktueller Spitzenreiter ist die Marke C&A, die 59,8 Prozent der Frauen sympathisch ist, gefolgt von H&M (53,2 Prozent), Adidas (51,0 Prozent), Esprit (49,4 Prozent) und s.Oliver (44,9 Prozent). Neben den Sympathie-Marktführern profitieren aber auch viele aufstrebende Marken: So finden sich unter den zehn größten Sympathiegewinnern aller in der KA erhobenen Produktbereiche gleich vier Marken aus dem Modebereich: Jack Wolfskin (2012: 36,6 Prozent, plus 8,6 Prozent gegenüber 2010), Tamaris (34,1 Prozent, plus 7,6 Prozent), Hunkemöller (14,3 Prozent, plus 6,6 Prozent) und Tchibo (41,4 Prozent, plus 6,5 Prozent).
Mode trotzt dem allgemeinen Preisdruck, weniger Frauen gehen auf "Schnäppchenjagd", Qualitätsorientierung nimmt ab
Während Marken in vielen anderen in der KA erhobenen Produktbereichen unter einem stetig steigenden Preisdruck stehen, sind Frauen in Bezug auf Modeartikel weniger preissensibel als noch vor einigen Jahren. Zwar nutzen 67 Prozent der Frauen gern den Schlussverkauf. Der Anteil der Frauen, die bei Mode stets gezielt nach günstigen Sonderangeboten oder Preisaktionen sucht, ist aber von 77 Prozent im Jahr 2004 auf aktuell 69 Prozent gesunken. Wer sich öfter mal ein neues Stück gönnt, legt offenbar weniger Wert auf die Qualität und Beschaffenheit des Materials. Zwar achten immerhin 71 Prozent der Frauen beim Kleidungskauf sehr auf die Qualität des Materials, im Jahr 2002 waren es jedoch noch 84 Prozent, die dieser Aussage zustimmten. Und während 2002 noch 73 Prozent angaben, am liebsten Kleidung aus natürlichen Materialien zu tragen, sind aktuell nur noch 61 Prozent dieser Meinung. Deshalb sollten Modemarken jedoch nicht sorglos werden bezüglich ihrer Produktionsbedingungen. Zwar verlieren in allen Branchen rein ökologische Aspekte bei Einkaufsentscheidungen gegenüber der Voruntersuchung von 2010 an Bedeutung. Im gleichen Maße steigen aber die Anforderungen, die Frauen an die soziale Verantwortung von Unternehmen stellen. So geben etwa 71 Prozent an, keine Produkte von Unternehmen zu kaufen, die Waren unter bedenklichen Bedingungen herstellen. Und 58 Prozent würden Marken von Unternehmen bevorzugen, die sich bei sozialen Projekten engagieren.
Das Internet spielt eine wichtige Rolle im Kaufprozess
Jede vierte Frau (27 Prozent) bestellt gelegentlich Mode aus dem Internet. Noch häufiger nutzen sie das Netz, um Preise (42 Prozent), Marken und Produkte zu vergleichen (36 Prozent). Auch als Modeberater spielt das Internet mittlerweile eine große Rolle: Schon rund ein Viertel der Frauen (23 Prozent) informiert sich dort über aktuelle Modetrends. Spitzenreiter bei den Informationsquellen bleiben weiterhin Frauenmagazine (42 Prozent) sowie Anregungen durch Freunde, Verwandte und Bekannte (41 Prozent).
Der vollständige Berichtsband der BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2012 steht hier zum Download zur Verfügung:
www.gujmedia.de/print/portfolio/BRIGITTE/BRIGITTE-studien/.
Über die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2012
Seit 1984 erhebt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativ die Einstellungen der aktuell rund 30 Millionen deutschen Frauen im Alter von 14 - 70 Jahren (bis 2008: 14 - 64 Jahre) zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen sowie den Markendreiklang aus Bekanntheit, Sympathie und Verwendung für über 1100 Marken aus 20 Produktbereichen. Dieser Markendreiklang misst den Erfolg und die Wirkung der Markenkommunikation und macht in Verbindung mit den vielfältigen Einstellungen und Verhaltensinformationen die Studie zu einem wichtigen Instrument für Marketing und Werbung. Die repräsentative Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2012 mit 5.026 mündlichen und schriftlichen Interviews wurde zwischen September und November 2011 von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main, und Ipsos, Hamburg, durchgeführt. Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.
Über BRIGITTE
BRIGITTE ist Marktführerin unter den klassischen Frauenzeitschriften Deutschlands: Jede BRIGITTE wird durchschnittlich von 2,9 Millionen Frauen gelesen (MA 2012 PM I). Damit liegt BRIGITTE um ca. 780.000 Leserinnen vor dem folgenden Mitbewerber im Segment. Nicht nur an der Reichweite, sondern auch an den Verkaufszahlen lässt sich der Erfolg von BRIGITTE ablesen: Mit einer verkauften Auflage von durchschnittlich 605.736 Ex. (IVW I/2012) liegt BRIGITTE auch hier an der Spitze der klassischen Frauenzeitschriften in Deutschland. BRIGITTE-Leserinnen sind überdurchschnittlich gebildet, meist berufstätig und verfügen über ein hohes Haushaltseinkommen (MA 2011/II). BRIGITTE erscheint 14-täglich mittwochs und kostet im Handel 2,80 Euro.
Pressekontakt
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Sabine Grüngreiff
Leitung Kommunikation/PR BRIGITTE, SEASON, GALA, GRAZIA, IN, XX-WELL.COM
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