Pressemitteilung

´Capital´-Analyse der Wohnnebenkosten in 30 Großstädten: Wohnnebenkosten stiegen seit 1997 im Schnitt um 20 Prozent

Hamburg, 03. Oktober 2002 –

Die Wohnnebenkosten sind in 30 ausgewählten deutschen Großstädten in den letzten fünf Jahren im Schnitt um insgesamt 20 Prozent gestiegen. Das hat jetzt eine vom Wirtschaftsmagazin ´Capital´ (Ausgabe 21/2002) gemeinsam mit dem Zentralverband Haus & Grund erstellte Analyse der Ausgaben für Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Müll und Straßenreinigung einer vierköpfigen Musterfamilie, die in einem Eigenheim lebt, ergeben. Danach sind die Wohnnebenkosten in Halle an der Saale mit einer Preissteigerung von 38 Prozent besonders drastisch gestiegen. Dort muss der Vierpersonen-Haushalt jetzt mit insgesamt 3.478 Euro im Jahr auch am meisten von allen untersuchten 30 Städten für Energie und Entsorgung aufwenden. Am günstigsten ist es in Karlsruhe, wo nur 2.625 Euro im Jahr fällig werden.

Aber auch in Aachen erhöhten sich die kommunalen Gebühren im Vergleich zu 1997, dem Zeitpunkt der letzten ´Capital´-Analyse, mit 32 Prozent deutlich über dem Durchschnitt und treibt die Wohnnebenkosten auf 3.099 Euro im Jahr. Im Chemnitz langten die kommunalen Betriebe mit einer Erhöhung um 28 Prozent ebenfalls erheblich zu, was zu jährlichen Aufwendungen in Höhe von 3.189 Euro führt. Um insgesamt 27 Prozent erhöhten gleich drei Städte die Wohnnebenkosten: In Essen sind jetzt 3.158 Euro pro Jahr fällig, in Düsseldorf3.130 Euro und in Braunschweig 2.879 Euro.

Generell zeigt sich bei der Wohnnebenkosten-Analyse von ´Capital´, dass sich die Gebühren von Region zu Region stark unterscheiden. Die Differenz macht schnell einige hundert Euros aus. In der Spitze beträgt der Preisunterschied zwischen der teuersten und der billigsten Stadt immerhin über 800 Euro im Jahr.

Für Rückfragen:

Jens Hagen
Redaktion ´Capital´
Telefon: +49-221-4908-327