Pressemitteilung

Die Schöne kommt: Im Neuen Museum Berlin beginnt die große Sonderausstellung"Im Licht der Armana. 100 Jahre Fund der Nofretete"

War Nofretete die Jacky O. der Antike? NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND bringt Licht in das Mysterium der schönen Pharaonen-Gattin

Nofretete (übersetzt "Die Schöne ist gekommen") gibt auch nach 3.500 Jahren noch Rätsel auf. Wer war die sagenhafte ägyptische Königin, die noch heute alle Welt bezaubert? Hielt sie Ihrem Mann, dem berühmten Pharao Echnaton, nur den Rücken frei? Oder war sie eine mächtige Politikerin und geschickte PR-Strategin, die sich und ihren Mann mit gezielter Selbstvermarktung inszenierte? Eine Art First Lady der Antike? Am 6. Dezember 1912 barg der deutsche Archäologe Ludwig Borchardt die Büste der Königin Nofretete in Tell el-Amarna unweit des Nil. 100 Jahre später nimmt das Ägyptische Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin dieses Datum zum Anlass, nicht nur der berühmten Büste, sondern der gesamten Ära Nofretetes und Echnatons (der Amarna-Zeit) eine umfangreiche Sonderausstellung zu widmen. Die Schau "Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete" beginnt am 7. Dezember 2012 im Neuen Museum mit noch nie gezeigten Exponaten.

NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND, Medienpartner der Ausstellung, geht dem Mythos Nofretete in der Titelgeschichte seiner aktuellen Dezember-Ausgabe nach.

Alles, was man heute von Nofretete weiß, beruht auf Reliefs und Inschriften in Kalksteinblöcken, basiert auf der Interpretation von Statuetten und Büsten. Dabei war Nofretete wohl gar nicht so perfekt, wie ihre berühmteste Büste vermuten lässt. NATIONAL GEOPGRAHIC berichtet, dass das Abbild der Herrscherin das Resultat einer Pop-Ikonisierung war. Die Büsten wurden damals seriell hergestellt: als Kultobjekte für Tempel in ganz Ägypten. Die Schönheit der Königin, wie immer sie wirklich aussah, diente vor allem politischer Machtdemonstration.

Nofretete und ihr Mann, der legendäre Pharao Echnaton, bestimmten von 1352 v. Chr. an etwa anderthalb Jahrzehnte lang die Geschicke Ägyptens. Sie waren eine Art "Kennedys der Antike". Echnatons Vater, der Pharao Amenophis III., hatte in der Hauptstadt Theben eine theologische Revolution begonnen, die von seinem Sohn und dessen Frau Nofretete noch radikalisiert wurde. An die Stelle vieler Götter trat die Sonnenscheibe Aton – der erste Monotheismus der Welt. Doch war Nofretete Mitregentin oder sogar der eigentliche Kopf hinter Echnatons monotheistischem System? Gewiss ist, dass Nofretete in dieser Ära kultische, also staatstragende und damit politische Handlungen vollführte. In keiner anderen Periode war ein König so konsequent in Begleitung seiner Partnerin zu sehen.

Die Ausstellung "Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete" läuft vom 07.12.2012 bis zum 13.04.2013, im Neuen Museum, Museumsinsel Berlin.
Weitere Informationen sowie das Cover der aktuellen Ausgabe schicken wir Ihnen gerne zu.

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