Inside G+J

Ein nachhaltiger Verlag – geht das überhaupt?

Hamburg, den 21.09.2020 - G+J hat Nachhaltigkeit vergangenes Jahr zu einem der zentralen Unternehmensziele erklärt. Chief Sustainability Officer (CSO) Ulrike Penz hat seitdem zahlreiche Projekte angestoßen – von der Verpackungsreduktion bei den Magazinen bis zum Ökostrom ab 2021.

G+J beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit in drei Dimensionen: Ökonomie, Ökologie und Soziales. „Nachhaltige Entwicklung heißt für uns, dass wir langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, in unserem Wirtschaften verantwortungsbewusst mit der Umwelt umgehen und gleichzeitig Verantwortung für unsere Mitarbeiter*innen sowie die Gesellschaft übernehmen“, so Ulrike Penz. Als Nachhaltigkeitsverantwortliche treibt sie Pläne und Maßnahmen des Verlags in allen drei Bereichen voran und verknüpft sie miteinander.

Ulrike Penz hat eine Nachhaltigkeitsstrategie für G+J entwickelt, die den Schwerpunkt mittelfristig auf die Handlungsfelder „Klima und Umwelt“ sowie „Produkte und Dienstleistungen“ legt. Hier sieht die CSO das größte Potenzial auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Verlag.

Klima- und Umwelt im Fokus

Im Februar hat Bertelsmann das Ziel verkündet, bis 2030 klimaneutral zu sein. „Ein Schritt, zu dem G+J mit voller Überzeugung beitragen wird”, sagt Ulrike Penz. „Damit uns das gelingt, analysieren wir, welche eingesetzten Ressourcen und Tätigkeiten wie viele Treibhausgasemissionen verursachen – und an welchen Stellen wir diese vermeiden bzw. reduzieren können.“ Ein Großteil der Emissionen entsteht auf Seite der Produkte, insbesondere durch Papier und die Herstellung der Magazine.

In der Herstellung und im Papiereinkauf wird der Einsatz von Papier, Farben, Lacken und Verpackungen noch umweltfreundlicher gestaltet. „Wir nehmen den Produktionsprozess und die Materialien jedes einzelnen Magazins unter die Lupe. Denn so unterschiedlich wie unsere Inhalte sind auch die Anforderungen an jedes Produkt und seine Qualität. Nur so können wir die bestmögliche Lösung für jeden Titel finden”, erklärt die CSO. Die Magazine GEOLINO, GEOLINO MINI und HYGGE werden beispielsweise seit einiger Zeit auf Recyclingpapier gedruckt. Für GEO nutzt der Verlag daneben ein Frischfaserpapier mit sehr guter CO2-Bilanz. Ein weiteres Beispiel: Um die Magazine von der Herstellung zu den Verkaufsstellen zu transportieren, setzt G+J bei mittlerweile 32 Titeln, u.a. STERN und GALA, Streifband statt Plastikfolie ein – und spart dadurch bereits bei diesen Heften rund 28.000 Kilogramm Verpackungsmüll pro Jahr.

Auf Unternehmensseite geht es beim Stichwort “Klima und Umwelt” besonders um den Energiebezug und -verbrauch an den Standorten sowie um Mitarbeitermobilität.  Eine zentrale Maßnahme: Ab 2021 bezieht G+J an nahezu allen deutschen Standorten 100 Prozent Ökostrom. „Das ist ein großer Schritt Richtung Klimaneutralität – denn damit sparen wir auf einen Schlag mehr als ein Viertel unserer unternehmensbezogenen Emissionen ein. In absoluten Zahlen heißt das rund 7.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen pro Jahr“, so Ulrike Penz.

Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen machen G+J zukunftsfähig

Ein zweiter Schwerpunkt der Strategie liegt auf nachhaltigen Geschäftsmodellen und somit zukunftsfähigen Produkten und Dienstleistungen. „Kreativität und Innovation machen G+J aus. Wir entwickeln neue Produkte und gehen Kooperationen in den unterschiedlichsten Geschäftsfeldern ein“, erläutert Ulrike Penz. „Diese wollen wir künftig noch besser nutzen und einen relevanten Beitrag zur Lösung von Umwelt- und Gesellschaftsfragen leisten.“ Ein Beispiel sind die Nachhaltigkeitswochen der Bertelsmann Content Alliance unter dem Motto „Packen wir’s an“. Im September berichten die G+J-Marken in Print und online gemeinsam mit den Unternehmen der Bertelsmann Content Alliance reichweitenstark über Nachhaltigkeitsthemen wie Ernährung.

Ulrike Penz resümiert: „G+J ist auf dem Weg, ein nachhaltigeres Unternehmen zu werden. Wir sind stolz auf die Schritte, die wir schon gemacht haben und hoch motiviert, in Zukunft noch eine Schippe draufzulegen.“

Pressekontakt

Nadine Schade
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