Pressemitteilung

'ELTERN for family'-Umfrage: Reaktion auf PISA-Studie - Eltern und Kinder fordern: Schule muss besser unterrichten

Hamburg, 17. Dezember 2001 –

Nach Meinung der Eltern und älteren Schüler sind nicht die Kinder schuld am durch die PISA-Studie dokumentierten deutschen Bildungsdefizit, sondern die Schule. Das hat eine aktuelle repräsentative Umfrage der Zeitschrift ELTERN for family unter Erwachsenen und älteren Schulkindern ergeben (Forsa-Institut, 1.000 Befragte ab 14 Jahre), Befragungszeitraum: 14.-17.12.01).

Die Kinder sind nach Meinung der Befragten bereits genug belastet. 55 Prozent der Deutschen mit Kindern im Haushalt und 61 Prozent der Deutschen zwischen 30 und 44 Jahren, der Altersgruppe mit den meisten schulpflichtigen Kindern, sind der Ansicht, dass Kinder genug Hausaufgaben machen. 42 Prozent der älteren Schüler sind auch dieser Meinung. 35 Prozent der erwachsenen Befragten, aber nur 25 Prozent der älteren Schüler glauben, dass Kinder besser lernen würden, wenn sie den ganzen Tag zur Schule gehen würden. 34 der Erwachsenen und 28 Prozent der befragten Schüler wünschen, dass weniger Sport und Musik, dafür aber mehr Deutsch, Mathematik und Englisch unterrichtet werden sollte. Für eine Verkürzung der Gesamtschulzeit sprechen sich in der ELTERN for family-Umfrage 23 Prozent der Erwachsenen und nur 14 Prozent der älteren Schüler aus.

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