Pressemitteilung

Berliner Verlag reagiert auf anhaltend schlechte Wirtschaftslage mit

Hamburg, 07. November 2001 –

Der Berliner Verlag muss sich aufgrund der sich drastisch verschlechternden Wirtschaftskonjunktur von 38 Mitarbeitern trennen. Trotz des bereits seit Anfang des Jahres eingeleiteten Kostensenkungsprogrammes wurde dieser Schritt vor dem Hintergrund des alle Zeitungsverlage betreffenden anhaltend negativen Werbe- und Anzeigenmarktes jetzt unausweichlich. Die 513 Mitarbeiter des Verlages wurden am Donnerstag in einer außerordentlichen Mitarbeiterversammlung über die aktuelle Situation und die daraus folgenden Maßnahmen informiert.

Unvermeidliche Strukturoptimierungen des Berliner Verlages waren erstmals im Juni 2001 auf einer Betriebsversammlung angekündigt worden. Die daraus folgenden Konsequenzen wurden in den letzten Monaten ausführlich mit dem Betriebsrat erörtert und beraten, wobei ein Konsens über Einsparungen im Personalbereich leider nicht erzielt werden konnte. Deshalb wird der Verlag jetzt in direkten Gesprächen mit den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach sozialverträglichen Lösungen suchen. Darin eingeschlossen sind individuelle Austrittsregelungen für ältere Mitarbeiter.

Die Kündigungen betreffen die Verlagsbereiche sowie aufgrund der Einführung eines neuen Redaktionssystemes auch die Redaktion Berliner Kurier. Die Redaktion der Berliner Zeitung ist von den heute bekannt gegebenen Personalmaßnahmen nicht betroffen.

Dr. Torsten-Jörn Klein, Geschäftsführer Berliner Verlag: Die Durchführung dieser Personalmaßnahmen ist natürlich ein schmerzlicher Schritt, dennoch ist er aufgrund der Erlössituation notwendig, um die Zukunftssicherheit unserer Zeitungen zu gewährleisten. Wie alle anderen Verlage, so sind auch wir gezwungen, uns den Marktverhältnissen anzupassen.

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Büro Geschäftsführung Berliner Verlag
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