Pressemitteilung

In Kriegszeiten zeigen, wie es zu Friedenszeiten war – neue Ausgabe GEO Perspektive zur Ukraine

"Schaut auf dieses Land" titelt das einmal jährlich erscheinende GEO Perspektive – und möchte damit die Aufmerksamkeit auf die Ukraine lenken. Aber nicht allein auf den Krieg, Tod und Zerstörung, sondern vor allem auf das Leben davor, auf die Kultur der Ukraine, ihre Menschen und deren Geschichten. Fotograf:innen zeigen in epischen Bildern, was die Ukraine ausgemacht hat und was sie immer noch ausmacht. Autor:innen erzählen von den historischen Ursprüngen der Ukraine, vom Kampf der Ukrainer:innen für Freiheit und Souveränität, von der vibrierenden Suche nach Identität und ihrem ganz persönlichen Blick auf ihr Heimatland.

Fünf ausgewählte Artikel des Magazins hat die GEO Redaktion auf Ukrainisch und Russisch übersetzen lassen. Darunter etwa ein Beitrag über die mittelalterliche Entstehung der Kiewer Rus, um deren Erbe bis heute erbittert gestritten wird; ein Interview mit der Historikerin Olha Martynjuk zur ukrainischen Identität, die durch den Angriff Russlands gestärkt wurde oder ein Artikel über ukrainische Popstars, die einst in Russland sehr beliebt waren – und jetzt in Bunkern sitzen. Die übersetzten Beiträge werden als kostenfreie ePaper unter geo.de/ukraine zur Verfügung gestellt. Damit möchte die GEO-Redaktion durch verifizierten Qualitätsjournalismus ein objektives Bild der Ukraine zeichnen.

GEO-Chefredakteur Markus Wolff: "Glaubt man dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, so hat die Ukraine 'nie eine eigene Staatlichkeit besessen', keine eigene Geschichte, keine Kultur. Diese bizarre Ansicht eines an territorialen Verlustschmerzen leidenden Mannes hat in Europa die größte Tragödie seit dem Zweiten Weltkrieg verursacht. Die in dieser Ausgabe von GEO Perspektive zusammengestellten Beiträge lassen Putins Geschichtsverständnis noch grotesker erscheinen. Wir hoffen, das Heft hilft, die Ukraine zu verstehen. Wie ist sie entstanden, was prägte sie, was macht sie aus? GEO Perspektive 2022 ist dabei weder als Geschichtssammlung noch als bildstarker Nachruf zu sehen. Vielmehr soll diese Ausgabe das Bild eines Landes zeichnen, dessen Reichtum und Vielfalt im Frieden vielen von uns wohl erst im Krieg richtig bewusst geworden ist."

Für die diesjährige GEO Perspektive hat die Redaktion sich bemüht, möglichst viele ukrainische oder ukrainischstämmige Kolleg:innen zu gewinnen. So schreibt etwa Alisa Sopova, die aus dem Donbas stammt, über den seit 2014 dort herrschenden „Vergessenen Krieg“. Der Fotograf Mikhail Palinchak hat seine Arbeit über den Kult um Stepan Bandera beigesteuert, die Illustratorin Nika Pjaschanka den ukrainischen Nationaldichter Taras Schewtschenko porträtiert. Auch Russen, etwa der ehemalige Chefredakteur von GEO Russland, Vladimir Esipov, haben an dem Magazin mitgewirkt.

Diana Laarz, GEO-Heftredakteurin: "Wir haben versucht möglichst viele Autor:innen aus der Ukraine oder mit ukrainischen Wurzeln in unserem Magazin zu Wort kommen zu lassen und ihre Expertise zu nutzen. Die allermeisten Kolleg:innen waren begierig darauf, ihre Situation und ihr Land zu erklären – und so sind etwa viele persönliche Essays dabei. Gemeinsam konnten wir ein Magazin produzieren, dass die Ukraine erfreulich abwechslungsreich darstellt – nicht nur den Konflikt und den Krieg zeigt, sondern alle Seiten dieses Landes."

GEO Perspektive ist ein monothematisches, bildstarkes Magazin, das einmal jährlich herausgebracht wird. Die diesjährige GEO Perspektive zeichnet auf 148 Seiten ein Bild der Ukraine – in Kriegszeiten, wie sie zu Friedenszeiten war. Das Magazin ist für 12,90 Euro im Handel erhältlich. 

Über GEO:
GEO ist das größte Wissensmagazin Deutschlands. Seit 45 Jahren erfolgreich im Markt etabliert, erzählt es Geschichten, die bewegen und unseren Blick auf die Welt verändern. Mit tief recherchierten Inhalten, opulent bebildert und unterhaltsam aufgeschrieben, erreicht GEO Monat für Monat 2,39 Millionen Leser:innen (AWA 2021). GEO inspiriert seine Leserschaft, sich für die Schönheit unseres Planeten zu begeistern, seine zunehmende Bedrohung zu verstehen und sich für den Schutz seiner Lebensräume und Bewohner einzusetzen. Und GEO engagiert sich selbst für eine nachhaltige Zukunft, setzt das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Seit Anfang 2022 ist GEO klimaneutral. Zu dem Magazin gehört ein multimedialer GEO-Kosmos mit zahlreichen Heftreihen, Digitalangebot, Podcasts, Veranstaltungen und TV-Formaten wie GEO TELEVISION und GEO WILD.

Xenia El Mourabit
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