Pressemitteilung

Gruner + Jahr stärkt Ertragskraft und investiert in neue Titel im In– und Ausland

Hamburg, 03. September 2003 –

Mit einem Umsatz von 1,24 Milliarden ;euro; erwirtschaftete Gruner + Jahr im ersten Halbjahr 2003 (1. Halbjahr 2002: 1,44 Mrd. ;euro;) trotz schwieriger Marktbedingungen ein operatives Ergebnis von 112 Millionen ;euro; (1. Halbjahr 2002: 121 Mio. ;euro;). Die Umsatzrendite (Basis EBITA) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum und stieg dank konsequent fortgeführtem Kostenmanagement von 8,4 auf 9,0 Prozent. Dabei sind die erheblichen Investitionen in Innovationen und Anlaufkosten für Titel–Neueinführungen im 1. Halbjahr 2003 bereits ergebnismindernd berücksichtigt. Trotz eines konjunktur– und marktbedingten G+J–Umsatzrückgangs von 200 Millionen ;euro; – ausgelöst vor allem durch anhaltende Anzeigenrückgänge und Veräußerungen von Zeitungsaktivitäten – konnte das operative Ergebnisniveau des Vorjahres fast wieder erreicht werden.

Dr. Bernd Kundrun, Vorstandsvorsitzender von Gruner + Jahr: "Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Wir haben unsere Ertragskraft gesteigert und gleichzeitig in eine umfassende Innovationsoffensive im In– und Ausland investiert. Wir legen die Grundlage für künftiges Wachstum aus eigener Kraft. Unsere Doppelstrategie, einerseits die notwendige Restrukturierung des Unternehmens konsequent voranzutreiben und andererseits kräftig in Wachstumsmärkte und Innovationen zu investieren, sichert unseren langfristigen Erfolg."

Mit insgesamt über 30 neuen Titeln und Sonderheften weltweit konnte Gruner + Jahr auf allen Märkten seine führenden Positionen in Kernsegmenten weiter festigen bzw. ausbauen. Der Schwerpunkt der Investitionen in neue Titel und Sonderhefte lag dabei in Deutschland, Frankreich und Polen:

Für Furore sorgte im Inland NEON, das innovative Magazin für junge Männer und Frauen aus der STERN–Familie. Nachdem sich die Pilotausgabe über 90.000–mal verkaufte, soll das Heft ab Februar 2004 monatlich erscheinen. Mit ESSEN ; TRINKEN FÜR JEDEN TAG brachte der Verlag die erste Food–Zeitschrift im Pocket–Format auf den deutschen Markt. Regelmäßig erscheinen künftig zudem die Sonderhefte BRIGITTE COOKIE, BRIGITTE KULTUR, sowie STERN SPEZIAL GESUND LEBEN. GEO EPOCHE wird künftig viermal pro Jahr erscheinen, NATIONAL GEOGRAPHIC erweitert die Sonderhefte zum Beispiel um NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELLER. Vor wenigen Tagen ging das Wellness–Special des Lifestyle–Magazins LIVING AT HOME an den Markt.

Im September erscheint mit FLASH die Pilotausgabe einer neuen Frauenzeitschrift im Pocket–Format. Das im Oktober 2002 gestartete Frauen–magazin WOMAN lag bei der ersten IVW–Messung bei durchschnittlich 340.000 verkauften Exemplaren und damit 90.000 Exemplare über der Garantieauflage (250.000 Exemplare), die aufgrund der positiven Vertriebsentwicklung jetzt auf 300.000 Exemplare angehoben wird. Für Oktober dieses Jahres ist mit WOMAN SHOPPING das erste Sonderheft dieses Frauenmagazins geplant.

Die Luxusbeilage der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, HOW TO SPEND IT, schließt an den Erfolg des Mutterblattes (IVW II/03 91.177 Exemplare, + 10,1%) an und erscheint jetzt sechsmal pro Jahr. Die im Jahre 2000 gegründete Financial Times Deutschland entwickelt sich auch in konjunkturell schwierigen Zeiten erfolgreich gegen den Trend des Anzeigen– und Vertriebsmarkts der Wirtschaftsmedien. Mit stetig steigenden Auflagen– und Leserschaftszahlen ist die FTD inzwischen die am schnellsten wachsende überregionale Tageszeitung Deutschlands.

Nach dem erfolgreichen Start von SHOPPING (200.000 Exemplare), einem neuen Einkaufsmagazin in Frankreich, brachte die G+J–Tochter Prisma Presse von Januar bis Juli 2003 insgesamt 18 Sonderhefte an die Kioske. Die gleiche Anzahl ist noch mal für die zweite Jahreshälfte geplant. In Frankreich wie in den USA laufen zudem die Vorbereitungen für neue Frauentitel. In Polen übertraf GLAMOUR mit bisher durchschnittlich 300.000 verkauften Heften die Erwartungen. Mit INC. und FITNESS in China sowie GEOLenok in Russland hat G+J auf diesen wichtigen Wachstumsmärkten seine Positionen weiter gestärkt.

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Kurt Otto
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