Pressemitteilung

Gute bis sehr gute Wetteraussichten für die "Lange Nacht der Sterne" am 18. September

Hamburg, 15. September 2004 – In Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet eine überwiegend klare Nacht gute Beobachtungsbedingungen für den Sternenhimmel / Programmtipp: "Lange Nacht der Sterne" auch auf DeutschlandRadio Berlin, Deutschlandfunk und im NDR-Fernsehen

Meterologen sagen fürdie erste "Lange Nacht der Sterne" am kommenden Samstag, 18. September,einen überwiegend klaren Nachthimmel in Deutschland, Österreich undder Schweiz voraus. Bei Temperaturen zwischen 6 und 13 Grad sinddamit nahezu optimale Bedingungen für die Beobachtung des Nachthimmelsgegeben, wie sie an diesem Abend vielerorts von Sternwarten undastronomischen Vereinen angeboten werden. Die Mehrzahl der insgesamt170 Veranstaltungen von Planetarien, Sternwarten und wissenschaftlichenInstituten findet aber auch bei schlechtem Wetter statt. Informationenzu den Standorten, den Programmen sowie Adressen und Öffnungszeitenfinden sich im Internet unter <a" onfocus="this.blur() target=_new href=http://www.lange-nacht-der-sterne.info>www.lange-nacht-der-sterne.info.

"Zu Beginn der Nacht vom 18. auf den 19. September reicht der Blickvom Zentrum der Milchstraße im Schützen über die Schildwolke bis zumRingnebel in der Leier und den fernen Kugelsternhaufen im Herkules",erläutert Thomas W. Kraupe, Direktor des Planetariums Hamburg denNachthimmel am Wochenende. "Bis Mitternacht steht der Andromedanebelmit bloßem Auge sichtbar fast senkrecht über Mitteleuropa. In densüdlichen Regionen tummeln sich die lichtschwachen Planeten Uranusund Neptun. Ab Mitternacht bilden zwei der wichtigsten Sternhaufender modernen Astrophysik, die Plejaden und die Hyaden, fürs Auge underst recht mit dem Fernglas ein Highlight. Ab 2 Uhr morgens ist dannder Ringplanet Saturn zusammen mit dem Sternbild Orion im Osten zusehen. Später folgt die strahlend helle Venus am Osthorizont. Einenletzten ‚Gruß der Nacht´ entbietet der nur selten beobachtbare PlanetMerkur, der so hell wie nie in diesem Jahr kurz vor Sonnenaufgang amOsthorizont aufgeht", so Kraupe.

Wer am Samstag eine der Veranstaltungen nicht besuchen kann, hat dieMöglichkeit die "Lange Nacht der Sterne" im Radio oder im Fernsehenmitzuerleben. Unter dem Titel "Zeitzeugen der Ewigkeit" wird eine inDeutschland bundesweit empfangbare Sendung unter Moderation von UlrichBlumenthal ausgestrahlt, bei der drei Himmelsforscher über diegrundlegenden Fragen zur Entstehung und Existenz unseres Kosmosdiskutieren. Sie läuft vom 17. auf den 18. September bei DeutschlandRadioBerlin (live) sowie vom 18. auf den 19. September im Deutschlandfunkjeweils von 23.05 bis 2 Uhr. Das NDR-Fernsehen bringt in seinem drittenProgramm N3 (bundesweit über Kabel und Satellit empfangbar) am19. September ab 0.15 Uhr fünf spannende und faszinierende Dokumentationenzum Thema Weltraum und Astronomie.

Die "Lange Nacht der Sterne" wird von der Zeitschrift STERN initiiertund von Mercedes-Benz unterstützt. Schirmherrin ist BundesministerinEdelgard Bulmahn. Kooperationspartner sind die EuropäischeWeltraumorganisation (esa), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt(DLR), die Europäische Südsternwarte (ESO) und die Vereinigung derSternenfreunde (VdS). Für Österreich hat Bundesministerin ElisabethGehrer den Ehrenschutz übernommen, Kooperationspartner ist dort dieÖsterreichische Gesellschaft für Astronomie und Astrophysik (OeGAA).

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Frank Plümer
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