Pressemitteilung

In der ersten "Langen Nacht der Sterne" am 18. September 2004 dreht sich alles um die Geheimnisse des Weltraums

Hamburg, 01. September 2004 – Rund 170 Sternwarten, Planetarien und Institute im deutschsprachigen Raum präsentieren sich in einer bislang einmaligen Aktion der Öffentlichkeit / Die Teilnehmer erwartet ein faszinierendes Programm aus Information und Unterhaltung / Die Schirmherrschaft trägt Bundesministerin Edelgard Bulmahn

Die erste "Lange Nacht der Sterne"am 18. September stellt die Geheimnisse des Weltraums in den Mittelpunkt.In einer bislang einmaligen Aktion öffnen rund 170 Sternwarten, Planetarienund wissenschaftliche Institute in Deutschland, Österreich und der Schweizam Abend ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Eingeladen sind Hobby-Astronomen ebenso wie Menschen, die sich für die Faszination desNachthimmels begeistern. Sie erwartet ein vielfältiges Angebot, das bisin die frühen Morgenstunden reicht. Das Programm reicht von Teleskop-Beobachtungen, Planetariumsshows und sternenkundlichen Nachtwanderungenbis hin zu Lesungen und Chill-out-Partys unter dem Sternenzelt. Zu denVeranstaltungen wird mit insgesamt über 100.000 Gästen gerechnet.Die Schirmherrschaft für Deutschland hat die Bundesministerin fürBildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, übernommen.

Die "Lange Nacht der Sterne" zielt darauf ab, den Menschen die zum Teilatemberaubenden neuen Erkenntnisse zu vermitteln, die die Astromonie mitHilfe modernster Technik in immer kürzeren Abständen gewinnt. Dabeiwerden die zentralen Bereiche Naturwissenschaft, Technik, Philosophie,Kunst und Religion thematisiert. "Die ‚Lange Nacht der Sterne´ will daswachsende Interesse an der Astronomie aufgreifen, die Weltraumforschungneu erlebbar machen - und damit auch das Interesse an den Natur- undIngenieurswissenschaften verstärken, die ein wesentlicher Pfeiler fürdie Zukunftsfähigkeit unseres Landes sind", sagt BundesministerinEdelgard Bulmahn.

"Die ‚Lange Nacht der Sterne´ trägt dazu bei, dass Vorgänge im Weltall -technische, wissenschaftliche sowie historische Zusammenhänge - für dieMenschen begreiflicher werden. Dabei geht es neben der Vermittlung vonWissen auch um den Erlebniswert, der mit diesem Projekt verknüpft ist:In der Nacht widmen sich voraussichtlich über 100.000 interessierteLaien, Wissenschaftler und Freizeit-Astronomen gemeinsam diesem packendenThema und wenden sich dem Sternenhimmel zu", so STERN-ChefredakteurThomas Osterkorn, Initiator der Aktion.

Die Veranstaltungsorte sind breit über die Regionen im deutschsprachigenRaum gestreut und meist ohne weite Anfahrtswege zu erreichen. AlleEinrichtungen haben in Eigenregie interessante Programme für den Abendentwickelt und vielerorts spektakuläre Angebote vorbereitet. Abseits derInstitutionen finden bei gutem Wetter an vielen Orten auchSternenbeobachtungen im Freien statt.

Genaue Standort- und Programminformationen, Adressen, Öffnungszeiten sowieLinks zu den Homepages der Einrichtungen gibt es im Internet unter<a" onfocus="this.blur() target=_new href=http://www.lange-nacht-der-sterne.info>www.lange-nacht-der-sterne.info. Dort informieren auch Beiträge überaktuelle Forschungsmissionen, zahlreiche Bildergalerien mit eindrucksvollenAufnahmen und Animationen unserer Nachbarplaneten sowie Links zu denwichtigen astronomischen Institutionen.

Die "Lange Nacht der Sterne" wird von der Zeitschrift STERN initiiertund von Mercedes-Benz unterstützt. Kooperationspartner sind die EuropäischeWeltraumorganisation (ESA) und das Deutsche Zentrum für Luft- undRaumfahrt (DLR), das am selben Wochenende zum "Tag der Raumfahrt" inKöln-Porz einlädt. Zu den Kooperationspartnern gehören auch die EuropäischeSüdsternwarte (ESO) sowie die Vereinigung der Sternenfreunde (VdS), dieebenfalls am 18. September ihren "2. Astronomietag" ausrichtet. Zum Kreisder Kooperationspartner zählt außerdem die Österreichische Gesellschaftfür Astronomie und Astrophysik (OeGAA).

Unser Angebot für Radiosender: Unter <a" onfocus="this.blur() target=_new href=http://audio.medienkontor.de>audio.medienkontor.de findensie O-Ton-Material zu diesem Thema.

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Frank Plümer
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