Pressemitteilung

STERN verleiht Egon Erwin Kisch-Preis 1999

Hamburg, 06. Juli 1999 –

Zur Preisverleihung Eröffnung einer Gedenk-Ausstellung für Volker Krämer und Gabriel Grüner im Gruner + Jahr Pressehaus

Am heutigen Abend fand im Gruner + Jahr Pressehaus die Verleihung des Egon Erwin Kisch-Preises statt, mit dem der STERN alljährlich die besten deutschsprachigen Reportagen auszeichnet.

Birk Meinhardt (Süddeutsche Zeitung) erhielt den mit 25.000 Mark dotierten ersten Preis für seine Reportage über den Eishockey-Verein Eisbären Berlin. Den mit 15.000 Mark dotierten zweiten Preis bekam Alexander Osang (Berliner Zeitung) für sein Wahlkampf-Porträt des ehemaligen DDR-Radrennfahrers Täve Schur. An Axel Vornbäumen (Frankfurter Rundschau) ging der dritte Preis in Höhe von 10.000 Mark für die Geschichte eines Mannes, der sich zunehmend in einer Wahnwelt verspinnt.

Im Rahmen der Preisverleihung eröffnete Thomas Osterkorn, der zusammen mit Dieter Hünerkoch und Erwin Jurtschitsch kommissarisch die Leitung des STERN übernommen hat, vor rund 500 geladenen Gästen aus Medien, Wirtschaft und Politik die STERN-Ausstellung Niemand soll sagen, es ist nichts geschehen. Mit der Ausstellungim Foyer des Verlagsgebäudes würdigt der STERN noch einmal die Arbeit der beiden STERN-Reporter Volker Krämer und Gabriel Grüner, die am 13. Juni 1999 im Kosovo ermordet wurden. Gezeigt werden rund 70 Bilder des langjährigen STERN-Fotografen Volker Krämer und ausgewählte Reportagen des STERN-Auslandsredakteurs Gabriel Grüner.

Wenn wir heute abend die drei besten Reporter des vergangenen Jahres mit dem Egon Erwin Kisch-Preis ehren, sind wir in Gedanken auch bei unseren Kollegen Volker Krämer und Gabriel Grüner, sagte Thomas Osterkorn in seiner Begrüßungsrede.

Dr. Peter Sandmeyer, STERN-Autor und Sekretär der Egon Erwin Kisch-Jury, überreichte die Preise, der Schauspieler Hans Zischler las aus den preisgekrönten Reportagen.

Bereits zum 22. Mal verlieh der STERN in diesem Jahr den Egon Erwin Kisch-Preis. Insgesamt wurden 405 Reportagen aus Deutschland und der Schweiz eingereicht, davon kamen 34 Reportagen in die Endauswahl. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung der journalistischen Qualität der Reportage. Die diesjährige Jury bestand aus Dr. Michael Maier, Lilli Binzegger, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, Peter Sartorius, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Martin E. Süskind, BERLINER ZEITUNG, SPIEGEL-Reporter Cordt Schnibben und den Autoren Hermann Schreiber und Christoph Ransmayr.

Die 34 für den Egon Erwin Kisch-Preis nominierten Reportagen sind als Buch unter dem Titel Schreib das auf! Die besten deutschsprachigen Reportagen im Aufbau Verlag erschienen und für 39.90 DM ab Mitte Juli 99 im Buchhandel erhältlich.

Die STERN-Ausstellung Niemand soll sagen, es ist nichts geschehen ist vom 8. bis zum 28. Juli 99 im Foyer des Gruner + Jahr Verlagsgebäudes am Baumwall 11 zu besichtigen. Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs bis 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Für Rückfragen:

Hannelore Gauster
STERN-Verlagsleitung /
Kommunikation ; Öffentlichkeitsarbeit
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