Pressemitteilung

"Strategen des Jahres" in Frankfurt gekürt

Hamburg, 14. September 2006 – Puma-Chef Jochen Zeitz ist zum dritten Mal in Folge "Stratege des Jahres" und erhält dafür einen Ehrenpreis / Gewinner in den einzelnen Kategorien sind Dr. Klaus Zumwinkel, Deutsche Post, Manfred Wennemer, Continental und Dr. Klaus Probst, Leoni

Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender der Puma AG, und "Stratege des Jahres" 2004 und 2005, konnte erneut durch exzellente unternehmerische Leistungen überzeugen. Er ist damit "Stratege des Jahres" 2006 und erhielt dafür den Ehrenpreis "Circle of Strategic Excellence". "Jochen Zeitz ist nicht nur ein "Change Manager", sondern er versteht es, kreative Prozesse zu fordern und meisterhaft zu fördern", würdigte Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart, ihn in seiner Laudatio. Zeitz wurde am gestrigen Donnerstagabend vor rund 200 Gästen in Frankfurt am Main von der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, der WHU - Otto Beisheim School of Management und der Top-Management-Beratung Bain ; Company als "Stratege des Jahres" ausgezeichnet. Dr. Klaus Zumwinkel, Manfred Wennemer und Dr. Klaus Probst sind jeweils in ihrer Kategorie < 5 Mrd. Euro Umsatz, 5 - 15 Mrd. Euro Umsatz und > 15 Mrd. Euro Umsatz "Stratege des Jahres 2006". Die Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Post AG, der Continental AG und der Leoni AG wurden in ihrer Größenklasse ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigen die Initiatoren jährlich weitsichtige und erfolgreiche Vorstandschefs börsennotierter Unternehmen.

"Klaus Probst hat mit einer glasklaren Strategie der Kostenführerschaft in der Herstellung und hoher Entwicklungskompetenz bei Leoni für nachhaltiges Wachstum und adäquate Zukäufe gesorgt. Er hat aus einem reinen Hersteller einen preisgekrönten Systempartner und -lieferanten gemacht", hob Prof. Dr. Peter Witt von der WHU die Leistungen des Leoni-Vorstandsvorsitzenden hervor, der als Stratege des Jahres in der Unternehmensgröße "< 5 Mrd. EUR Umsatz" ausgezeichnet wurde.

Stratege des Jahres in der Unternehmensgröße "5 bis 15 Mrd. EUR Umsatz" wurde der Vorstandsvorsitzende der Continental AG, Manfred Wennemer. "Manfred Wennemer hat Continental trotz steigender Materialkosten auf Rekordkurs getrimmt. Seine Strategie basiert auf Partnerschaft mit den Kunden, Unabhängigkeit von der Automobilkonjunktur, kostenbewusstem Handeln und Konzentration auf Geschäftsbereiche, in denen das Unternehmen Spitzenpositionen besetzt", zeichnete Dr. Franz- Josef Seidensticker, Managing Director von Bain ; Company, in seiner Laudatio die Leistungen Manfred Wennemers aus.

Als Stratege des Jahres in der Unternehmenskategorie ">15 Mrd. EUR Umsatz" wurde Dr. Klaus Zumwinkel ausgezeichnet. "Er hat aus einem Staatsunternehmen einen weltweit führenden Logistikdienstleister geschmiedet und den Kurs der Post-Aktie im Betrachtungszeitraum verdoppelt", würdigte Steffen Klusmann, Chefredakteur der FTD, die Leistungen des Unternehmers.

In die Spitzengruppe der diesjährigen neun Nominierten schafften es neben den Preisträgern auch die Vorstandsvorsitzenden der Bilfinger Berger AG, der Douglas Holding AG, der Hochtief AG, der K+S AG und der SAP AG, die auf der Gala-Veranstaltung ebenfalls ausgezeichnet wurden. Sie alle dürfen den Titel "Strategen des Jahres 2006" tragen.

Die diesjährige Keynote hielt David Bonderman, Gründungspartner und Geschäftsführender Gesellschafter der Texas Pacific Group (TPG).

Der Preis "Stratege des Jahres" wird im Gegensatz zu anderen Awards, bei denen eine Jury die Auswahl trifft und den Sieger kürt, allein auf Basis objektiver Daten und wissenschaftlich fundierter Kriterien ermittelt. Analysiert wurden über den Zeitraum der letzten drei Jahre die 99 größten börsennotierten Unternehmen mit einem aktuellen Umsatz von mehr als 1 Mrd. Euro und einem Free Float von mindestens 2 Prozent. Kriterien für die Nominierungen waren unter anderen, ob das Unternehmen mit seinem Umsatzwachstum mindestens den Inflationseffekt ausgleichen konnte, ob im Betrachtungszeitraum Arbeitsplätze geschaffen, ob die Eigenkapitalrendite größer als die durchschnittliche Inflationsrate war und ob das Unternehmen nach Abzug der Eigenkapitalkosten Wert geschaffen hat. Die Analyse befasste sich darüber hinaus mit der Nachhaltigkeit und der konsequenten Umsetzung einer konkreten Unternehmensstrategie durch den Vorstandsvorsitzenden.

Informationen zum "Strategen des Jahres", zu Preisträgern, der Preisverleihung und den Gästen sowie zu den Analyseschritten bietet die Website www.strategedesjahres.de

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND
Die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND ist das wegweisende Wirtschafts- und Finanzmedium für Entscheider, die neu denken. Sie schreibt meinungsstark und punktgenau über die relevanten Ereignisse und Entwicklungen in Wirtschaft und Politik. Ihr Blickwinkel ist global. Ihr Fokus liegt insbesondere auf Unternehmen und Märkten, Technologien und Medien sowie dem gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel. Die FTD verkaufte im zweiten Quartal 2006 börsentäglich 102.000 Exemplare. Laut Media-Analyse MA 2006 erreicht die FTD 319.000 Leser. Die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND ist ein Joint Venture des Verlagshauses Gruner + Jahr AG & Co und der britischen Financial Times Gruppe.

WHU
Die WHU - Otto Beisheim School of Management ist eine private, staatlich anerkannte Wirtschafts-Hochschule im Universitätsrang.

Im international ausgerichteten, praxisorientierten Bachelor- und dem darauf aufsetzenden konsekutiven Masterprogramm werden die Studentinnen und Studenten auf Führungsaufgaben in international tätigen Unternehmen vorbereitet. Neben der Erstausbildung engagiert sich die WHU in der Management-Weiterbildung. Zusammen mit der Kellogg School of Management bietet die WHU ein berufsbegleitendes EMBA-Programm an. Im März 2005 wurde das Angebot um ein MBA-Programm erweitert und im August 2006 begann der neue Studiengang "Master of Law and Business", den die WHU zusammen mit der Bucerius Law School durchführt. Firmenspezifische Management-Weiterbildungsprogramme wie das Metro Business Program Advanced runden die Palette ab.

Die zurzeit 18 Lehrstühle und mehr als 40 externen Dozenten sind Garanten praxisorientierter, dabei aber wissenschaftlich unabhängiger Lehre und Forschung an der WHU. Bei maximal 340 Studenten im Diplom- bzw. Bachelorprogramm und 150 Teilnehmern in den MBA-Programmen ergibt sich ein vorbildliches Betreuungsverhältnis. Intensiver Unterricht in Kleingruppen garantiert eine hervorragende Ausbildung der Studierenden in der vorgegebenen Zeit.

Bain ; Company
Strategische Beratung, operative Umsetzung, messbare Ergebnisse: Mit diesem unternehmerischen Ansatz zählt Bain ; Company heute zu den drei führenden Top-Management-Beratungen weltweit. Gemeinsam mit seinen Kunden arbeitet Bain darauf hin, klare Wettbewerbsvorteile zu erreichen und damit den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Im Zentrum der ergebnisorientierten Beratung stehen das Kerngeschäft der Kunden und Strategien, aus einem starken Kern heraus neue Wachstumsfelder zu erschließen. Seit Gründung 1973 lässt sich Bain dabei an den Ergebnissen seiner Beratungsarbeit finanziell messen. Bislang waren Bain-Berater weltweit für über 3.300 große und mittelständische Unternehmen tätig. Insgesamt unterhält die Strategieberatung 32 Büros in 20 Ländern und beschäftigt 3.200 Mitarbeiter, 340 davon im deutschsprachigen Raum.

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Bain ; Company
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