Pressemitteilung

"Verehrte Tiere / Wild Things", Fotografien von Britta Jaschinski

Hamburg, 05. September 2004 –

Mit dem sensiblen Blick einer Tier- undNaturliebhaberin entwirft die Fotografin Britta Jaschinski im Rahmenihrer Ausstellung "Verehrte Tiere / Wild Things" in der Galerie 11des Gruner + Jahr Pressehauses ein flammendes Plädoyer für den Erhaltder Schöpfung. "Ich folge meinem Drang, die Persönlichkeit undEmpfindsamkeit der Tiere und das Gespür für das Lebendige im Bewusstseinder Menschen zu wecken. Ich will uns Menschen vor Augen halten, dasswir die Schönheit der Natur beschützen müssen - vor uns selbst", erklärtdie Künstlerin ihre Arbeit. Es geht ihr um die Inszenierung der Tiereals stolze, faszinierende und einzigartige Lebewesen und nicht um dieDarstellung einer paradiesischen Tierwelt. Auch visualisiert sie aufsubtile Weise den Gedanken von Freiheit und Gefangenschaft.

Die Arbeiten von Britta Jaschinski gehen weit über konventionelle Tier-und Landschaftsfotografie hinaus. Kunstvoll komponiert sie ihre Bildermeist in schwarz weiß, aber auch in Sepia und Farbe - mal gestochen scharf,mal unscharf abstrakt. Momentaufnahmen von Tieren, die in der Bewegungfestgehalten wurden, wechseln sich ab mit Bildern in gemäldehaftanmutender Sepia-Optik. Melancholische Schwarzweißfotografien vor demtristen Grau des Zoo-Betons vermitteln eindrucksvoll das individuelleSchicksal eines gefangenen Tieres.

Besonders an Jaschinskis Fotografien ist zudem, dass viele der Tieresich dem genauen Blick des Betrachters entziehen. Sie sind in Dunkelheitgehüllt, spärlich sichtbar, oder im Gegenlicht als Silhouette fotografiert.Anstatt einer detaillierten Darstellung der Tiere sieht der BetrachterSchatten, Fragmente, die Bewegung eines brüllenden Löwen oder die traurigenAugen eines Gorillas. Diesen abstrahierten Bildern sind Landschaftsaufnahmenin atemberaubendem Licht gegenübergestellt.

Ihre Fotografien entstanden hauptsächlich auf Reisen durch Afrika."Sie sind sozusagen ein visuelles Tagebuch", sagt Britta Jaschinski. DieFotografin führt den Betrachter in die Wildnis, zu archaischen Bergen,in dichte Wälder, zu stolzen Tieren in der freien Wildbahn und unterWasser zu Walen und tauchenden Eisbären - wunderschön und ohne Menschen.

Britta Jaschinski, 1965 in Bremen geboren, lebt seit 1990 in London.Sie wurde durch ihre Ausstellung "Zoo" bekannt und ist seitdem mit vielenFotopreisen ausgezeichnet worden. Ihre aktuellen Arbeiten sind in demFotoband "Verehrte Tiere - Ein Plädoyer für die Schöpfung" inZusammenarbeit mit GEO beim Knesebeck-Verlag erschienen.

"Verehrte Tiere / Wild Things"
Fotografien von Britta Jaschinski
in der Galerie 11 im Gruner + Jahr Pressehaus
Am Baumwall 11, 20459 Hamburg
Ausstellung vom 29. September bis 16. November 2004
Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 15 bis 18 Uhr und n. V.

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