Pressemitteilung

"Wähle mit der Kehle" ab Freitag am Bundespressestrand

Hamburg, 09. August 2005 – FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND mit Kanzlerbarometer der besonderen Art

Schwarz oder Rot? Dies ist die wohl meist gestellte Frage dieses Sommers. Nach der Entscheidung des Bundespräsidenten, den Bundestag aufzulösen, haben die Deutschen nun die Wahl. Ab Freitag, den 12. August können Besucher desBundespressestrandes, Berlin, ein Votum der besonderen Art abgeben. Das Motto lautet: "Wähle mit der Kehle".

Das exklusive Kanzlerbarometer funktioniert wie folgt: Besucher des Bundespressestrandes können ab Freitag entscheiden, ob sie ein Merkel-Bier, gezapft aus einem schwarzen CDU-Hahn, oder ein Schröder-Bier aus einem roten SPD-Hahn trinken wollen. Jeder gezapfte Milliliter wird digital gemessen und trägt die politische Stimmung vom Bundespressestrand in Berlin nach ganz Deutschland. Die Zählerstände werden täglich digital erfasst und auf www.ftd.de/kehle publiziert. Wie die Kehlen wählen, ist darüber hinaus in der Print-Ausgabe jeden Mittwoch nachzulesen.

Die Abstimmung per Bier folgt einer in Großbritannien populären Aktion. Dort hatte die Brauerei Fuller´s anlässlich der bevorstehenden Wahlen zum britischen Unterhaus ihr beliebtes Ale London Pride in dreifacher Ausführung ausschenken lassen. Je nach Gesinnung konnte sich der englische Pub-Gänger sein Pint aus einem roten, blauen oder gelben Hahn mit den Köpfen der jeweiligen Spitzenkandidaten zapfen lassen. Der Absatz wurde elektronisch erfasst und die Zwischenstände unter dem Motto "Vote with your throat" in den Pubs publik gemacht.

"Wähle mit der Kehle" ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenpaketes, mit dem die FTD den Wahlkampf redaktionell sowie durch Aktionen begleitet. Jeden Donnerstag erscheint das Stimmenkonto in der Print- und Online-Ausgabe: Anders als bei der üblichen Sonntagsfrage zeigt das Stimmenkonto auch die Zahl der unentschlossenen Wähler und damit den Mobilisierungsgrad der einzelnen Parteien. In unregelmäßigen Abständen prüft die FTD zudem in ihrer Kolumne "Dichtung ; Wahrheit" die Relevanz einzelner Sachaussagen der Wahlkämpfer. Schließlich kommentiert der renommierte frühere "FAZ"-Journalist Karl Feldmeyer in seiner Wahlkolumne "Feldmeyer am Freitag" die aktuelle Lage im Wahlkampf. Unter www.ftd.de/wahl2005 können Nutzer in einer "Wahlbörse" live Anteile von Parteien handeln, in einem "Wahlkampf-Tagebuch" der FTD-Reporter hinter die Kulissen der Wahlvorbereitungen blicken oder sich im "Wahl-Glossar" die wichtigsten Phänomene rund um die Wahl erklären lassen. Das wöchentliche Medienranking "Politikerliga" klopft die Polit-Akteure auf ihre aktuelle Medienwirkung ab und listet, welcher Politiker und welche Partei in den Medien am häufigsten erwähnt wird.

Wie bereits im Jahr 2002 wird die FTD auch bei der bevorstehenden Bundestagswahl eine "Wahlempfehlung" abgeben.

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Susanne Petersen
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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