Pressemitteilung

FamilienAnalyse 2005 - Alles über Familien, Märkte und Medien.

Hamburg, 10. Januar 2005 –

Das Institut für Demoskopie in Allensbach hat im Auftrag der G+J-ZeitschriftenELTERN und ELTERN for family in der FamilienAnalyse 2005 zum zweiten Mal diewirtschaftliche Situation junger Familien, das Konsum- und Investitionsverhalten,die Einstellungen und Wünsche sowie die Mediennutzung von Familien untersucht.Die FamilienAnalyse ist die einzige Markt-Media-Studie in Deutschland zur Zielgruppe Familie.

Familie hat einen außerordentlich hohen Stellenwert in Deutschland – sie istund bleibt der Lebensmittelpunkt für die überwältigende Mehrheit der Deutschen:Die Familie steht für 89 Prozent der Eltern von Kindern unter 14 Jahren an ersterStelle, nur für 6 Prozent ist es der Beruf, lediglich für 1 Prozent sind es Freundeoder Interessen. Der subjektive Stellenwert der Familie ist in den letzten Jahrennochmals angestiegen. Die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage ändert nichtsdaran: In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit wird die Familie zunehmend zueiner Quelle von Sicherheit und Geborgenheit.

Familien haben im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ein deutlich höheresHaushaltsnettoeinkommen. Jedoch macht sich die anhaltend schwierige konjunkturelleSituation in Deutschland natürlich auch bei ihnen bemerkbar: Der durchschnittlich freiverfügbare Betrag pro Monat im Haushalt ist im Trendzeitraum leicht zurückgegangen.Die Trendanalyse des Ausgabeverhaltens junger Familien lässt aber den Schluss zu, dassan den Kindern nicht gespart wird. Im Gegenteil: Eltern räumen bei knapper werdendenfinanziellen Mitteln den Ausgaben für die Kinder (Kinderkleidung, Spielsachen undHobbies, aber auch finanzielle Vorsorgemaßnahmen) verstärkt Vorrang ein.

Ein weiteres zentrales Ergebnis der FamilienAnalyse 2005: Der Schlüssel zum Verständnisder Verbraucherentscheidungen ist nicht eindimensional der Preis, sondern in der Regeldas Preis-Leistungsverhältnis. Auch der Erfolg der Discounter beruht unter anderem darauf,dass viele Verbraucher den Eindruck haben, dort gute Qualität zu günstigen Preisen zubekommen. Besonders wenn es um Produkte geht, die speziell junge Familie benötigen, bestimmteine ausgeprägte Ausrichtung auf Qualität die Kaufentscheidung. Das Preis-Leistungsverhältnissteht bei Produkten für Kinder erst an zweiter Stelle, der Preis an sich spielt eine nachgeordnete Rolle.

Die bekanntesten Marken bei Eltern von Kindern unter 14 Jahren sind mit Abstand Hipp und Lego:96 Prozent kennen diese Marken, gefolgt von Alete auf Platz 3 (95 Prozent). In puncto Sympathieliegt Lego ebenfalls ganz vorn: 82 Prozent finden die Marke Lego sympathisch, gefolgt vonRavensburger (74 Prozent) und Playmobil (68 Prozent). Was Besitz und Verwendung betrifft,führt Lego, das von 78 Prozent aller Eltern gekauft und verwendet wird, vor Ravensburger(77 Prozent) und Playmobil (63 Prozent). Bei der Einschätzung der Qualität der Produktesind 81 Prozent aller Eltern der Ansicht, dass Lego eine Marke ist, die hochwertig ist undeine sehr gute Qualität bietet. 70 Prozent der Eltern sagen dies von Ravensburger, 68 Prozentvon Playmobil. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet H;M für 53 Prozent aller Eltern,50 Prozent finden das Preis-Leistungsverhältnis von Ravensburger gut, 48 Prozent das der Tchibo-Marke TCM.

Nach verschiedenen Trendanalysen hat sich die Markenorientierung der Verbraucher mit derwachsenden Bedeutung von Discountern und Handelsmarken erheblich verändert. Zum einen wirdder Handel heute zunehmend selbst als Marke wahrgenommen, mit einer anderen Aura und einemspezifischen Qualitätsversprechen. Zum anderen bedeutet die schwächere Markenbindung keineswegseine Schwächung der Attraktivität von Marken, so ein wesentliches Ergebnis der FamilienAnalyse 2005.Viele Marken haben in den letzten Jahren nicht nur ihren Bekanntheitsgrad, sondern auch ihreAttraktivität in den Augen der Verbraucher erhöht.

Für Rückfragen:

Andrea Kobelentz
Projektleitung Kommunikation / PR
Verlagsgruppe Frauen / Familie / People
Gruner + Jahr AG & Co KG
Stubbenhuk 10
20459 Hamburg
Telefon: +49-40-3703-2468
Telefax: +49-40-3703-5703
E-Mail: kobelentz.andreaguj.de

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Cover der FamilienAnalyse 2005

<a" onfocus="this.blur() href=http://www.guj.de/de/presse/pressemappen/pressemappe.php4>Digitale Pressemappe zur ELTERN-
Familienaktion


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