Inside G+J

Frisch aus der "Code Kombüse"

3. August 2017 - Welches Gericht passt zum Film "Das Schweigen der Lämmer"? Und wie lese ich das Rezept vom Smartphone, wenn ich doch eigentlich gerade keine Hand freihabe? Wer hilft, wenn der Magen knurrt, und einfach nur schnell etwas zu Futtern auf den Tisch kommen muss – egal was? Ideen für diese und andere Probleme wahrer Genießer haben rund 80 Teilnehmer im Rahmen des Hackathons "Code Kombüse" entwickelt, den G+J zusammen mit dem Next Media Accelerator Ende Juli veranstaltet hat.

15 Teams haben im G+J Innovation Lab Greenhouse die Nächte durchdiskutiert – und durchprogrammiert. Herausgekommen sind mehrere, vielversprechende Prototypen: von einer Community für Hobbyköche über ein Tinder fürs Einkaufen bis hin zu einem Ernährungscoach für Kinder.

Entsprechend schwer hatte es die Jury – Dirk Zeiler (CEO Next Media Accelerator), Christian Heise (Operations Manager Google DNI Innovation Fund), Jan Spielhagen (Editorial Director Food G+J) und Jens Uehlecke (Managing Director Greenhouse) - sich zu entscheiden: Am Ende gab es zwei erste Plätze: FutterBOTe überzeugte mit einer Lösung für Lieferdienstnutzer mit Entscheidungsschwäche – zu dem Team gehörten auch die beiden Henri-Nannen-Schüler Susan Djahangard und Daniel Sippel. Team Fridgebitch überzeugte mit einer App, die Menschen auf Basis ihres Kühlschrankinhalts zusammenbringen will.

Der Preis für die innovativste Idee ging an das Team ChefMaker für die Erstellung eines einheitlichen Rezeptformats und die Anbindung von Amazons Alexa an eine Rezeptdatenbank. Neben einem Preisgeld bekommt das Team für vier Wochen Sparring im Greenhouse.

Zur "männlichsten Idee" und als besten Pitch kürte die Jury ein Indoor-BBQ-Restaurantkonzept, das Grillsessions auch im aktuellen Hamburger Sommerwetter zulässt. Auch der Traum des Kochens per Sprachsteuerung könnte schon bald Wirklichkeit werden, dank des Prototypen des Teams handfree-cooking, das den Chefkoch-Sonderpreis gewann.