Pressemitteilung

G+J e|MS präsentiert mit STERN Markenfeldanalyse „Banken und Fonds“ neueste Marktdaten zum Finanzsektor sowie Marken-Images von 30 Geldinstituten

Die Studie geht dabei auf aktuelle Einstellungen der Verbraucher im Finanzsektor ein und untersucht, welchen Einfluss das Niedrigzinsumfeld auf das Sparverhalten der Deutschen hat. Besonders im Fokus: Inwieweit sorgen sich die Deutschen vor Altersarmut und welche Formen der privaten Altersvorsorge sind im Aufwind? Vergleiche mit den Ergebnissen der Vorwellen von 2013 und 2011 zeigen zudem die Veränderungen im Verbraucherverhalten, wenn es um die Auswahl einer Bank und um spezielle Geldanlage-Produkte geht.

Hamburg, 30. November 2016 – Die aktuelle Ausgabe der STERN Markenfeldanalyse „Banken und Fonds“ 2016 basiert auf einer Online-Befragung von 3.092 deutschsprachigen Internet-Nutzern im Alter von 18 bis 64 Jahren. Die repräsentative Studie erhebt umfassende Marktinformationen zum Finanzsektor sowie Marken-Images von insgesamt 30 Geldinstituten (22 Banken und 8 Fondsanbieter). Neben den generellen Marktdaten können Banken und Fondsanbieter auf Wunsch bei G+J e|MS auch individuelle Insights zu ihrer Marke sowie zu Konkurrenz-Marken abfordern.

Frank Vogel, Sprecher der Geschäftsleitung G+J e|MS: „Ein umfassendes Verständnis der Verbraucherbedürfnisse ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Markenkommunikation – das gilt für das sensible Finanzgeschäft ganz besonders. Mit der STERN Markenfeldanalyse erhalten Banken und Fondsanbieter tiefe Einblicke in die Markenbeziehungen der Konsumenten in diesem Segment und sehen vor allem, was die Verbraucher aktuell bei ihren Finanzgeschäften bewegt.“

Grundsätzlich sind zwei Drittel der Befragten an den Themen Geld und Kapitalanlagen interessiert. Wie sich das Verbraucherverhalten in Zeiten von anhaltendem Niedrigzins verändert hat, zeigen die nachfolgenden Highlights aus der STERN Markenfeldanalyse „Banken und Fonds“:

- Die Zinsen befinden sich auf einem historischen Tief. Dies beeinflusst auch das Sparverhalten der Deutschen: Angesichts der Niedrigzinsen geben immerhin 13 Prozent aller Befragten an, ihre Anlagestrategie verändern zu wollen und auf andere Anlageformen umzustellen. Fast jeder Vierte hat schon Änderungen bezüglich seiner Geldanlagestrategie vorgenommen.

- Was die Anlage-Formen angeht, sind Sparkonten mit 48,8 Prozent noch immer die Nummer eins, dicht gefolgt von Tagesgeldkonten mit 45,9 Prozent. Fonds gewinnen als Geldanlagemöglichkeit im Vorwellen-Vergleich mit 2013 an Attraktivität: Mittlerweile sagen jeweils 7,5 Prozent der Befragten, Fonds seien eine zukunftssichere Geldanlage und eine gute Altersvorsorge. 2013 lag die Zustimmung bei 5,8 bzw. 5,9 Prozent.

- Auch das Thema Immobilien gewinnt seit 2013 deutlich an Relevanz. 27,3 Prozent planen, sich sicher oder vielleicht eine Immobilie für Vermietung anzuschaffen. 2013 lag dieser Wert noch bei 21,6 Prozent. Wenn es um selbstgenutztes Wohneigentum geht, sagen 32,6 Prozent, dass sie sicher oder vielleicht einen Immobilienkauf planen – im Jahr 2013 waren es nur 23,2 Prozent.

- Ferner zeigen die Verbraucher eine grundsätzliche Wechselbereitschaft, wenn es um ihre Geldgeschäfte geht: Bei 44 Prozent der Befragten könnte ein Wechsel des Girokontos anstehen, das entspricht einem Potenzial von 13,3 Millionen („Wechsel des Girokontos sicher/vielleicht geplant.“) Was die Abschlusskriterien betrifft, so sind Vertrauenswürdigkeit, die Höhe der Kontoführungsgebühren sowie Kostentransparenz der Bank für die Verbraucher am wichtigsten. Frauen beäugen Geldinstitute deutlich kritischer als Männer, Menschen über 40 deutlich kritischer als Jüngere.

- Die Angst, im Alter nicht ausreichend abgesichert zu sein, ist in der Bevölkerung deutlich zu erkennen. Knapp 46 Prozent aller Befragten machen sich Sorgen um Altersarmut – Frauen mit 50,4 Prozent im Übrigen wesentlich stärker als Männer (41,0 Prozent).

Anja Dreßler, Director Brand Solutions der STERN-Gruppe: „Die STERN Markenfeldanalyse bietet mit ihrer Forschungstiefe und mit ihren individuellen Auswertungsoptionen einen äußerst effektiven Service für unsere Marktpartner. Neben dem generellen Marktüberblick erhalten Werbekunden damit wertvolle Erkenntnisse für eine optimale Ausrichtung ihrer Marketing- und Kommunikationsstrategien.“

Studiensteckbrief STERN Markenfeldanalyse
Die STERN Markenfeldanalyse (MFA) wird seit 2011 für verschiedene Branchen durchgeführt. Die STERN MFA „Banken und Fonds“ erhebt auf repräsentativer Basis aktuelle Marktdaten zum Finanzsektor und zu Geldinstituten. Dabei werden sowohl quantitative als auch qualitative Analysen durchgeführt, um Zusammenhänge offenzulegen.

Der quantitative Teil liefert Erkenntnisse zum Konsum- und Nutzungsverhalten der Konsumenten sowie Informationen zum Markenfünfklang (Markenbekanntheit, -sympathie, -abschlussbereitschaft und -besitz sowie Markenbildklarheit). Im qualitativen Part werden spontane Markenbildassoziationen erhoben und analysiert. Zudem werden durch ein intuitives und von G+J entwickeltes Tool names Brand Sculpture komplexe Markenbeziehungen visualisiert und neuartige Insights für Marken gewonnen.

Allgemeine Infos aus der STERN Markenfeldanalyse „Banken und Fonds“ können unter www.gujmedia.de/stern_mfa_finanzen als PDF heruntergeladen werden. Für individuelle Präsentationstermine können Kunden und Agenturen sich an ihre Ansprechpartner von G+J e|MS wenden.

Für Rückfragen:

Carola Holtermann
Marktkommunikation G+J e|MS
c/o Holtermann.CC
Telefon: +49 (0) 40 / 328 714 13
E-Mail: holtermann.carola_frguj.de
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