Pressemitteilung

Konsum und Marke: Einkaufsspaß trotz Wirtschaftsflaute!

Hamburg, 16. September 2004 –

Die Typologie "Konsum und Marke" ausder BRIGITTE KommunikationsAnalyse identifiziert sieben grundlegendverschiedene Frauentypen und zeigt: Nicht alle Frauen lassen sichin wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Spaß am Einkaufen verderben.

Ob Marken bei Frauen Erfolg haben und Werbung ihr Ziel erreicht,hängt nämlich nicht nur vom Einkommen, sondern ganz wesentlich vonder Persönlichkeit, den Einstellungen, Interessen und Vorlieben derFrauen ab. Zu diesem Schluss kommt die BRIGITTE-Typologie "Konsumund Marke", die deutsche Frauen anhand von 38 verschiedenenStatements zu grundlegenden Konsum-Typen klassifiziert. Das Ergebnissind sieben Frauen-Zielgruppen mit in sich homogenen, von einanderaber sehr unterschiedlichen Einstellungen zum Thema "Konsum und Marke".

"Markenaffine Trendsetterinnen" und "Kritische Umweltbewusste"So gehören beispielsweise 4,38 Mio. von 25,34 Mio. deutschenFrauen zur Gruppe der "Markenaffinen Trendsetterinnen". Dahinterverbergen sich Frauen, die mit ihrer persönlichen und wirtschaftlichenSituation sehr zufrieden sind und für Billigprodukte nur wenig, fürMarkenartikel dafür umso mehr übrig haben. Sie sind vielfältiginteressiert - besonders an Wirtschaft und Kultur - und kaufen vonallen Frauen am häufigsten im Internet ein. Obgleich sieumweltfreundliche Produkte prinzipiell bevorzugen, sind sie abernicht die klassischen Öko-Käuferinnen. Die nämlich verbergen sichhinter dem Typ "Die kritische Umweltbewusste", 3,48 Mio. ebenfallsgut situierte aber eben deutlich kritischere Frauen, die auch beimKonsum besonderen Wert auf moralische Prinzipien undVerantwortungsbewusstsein legen. Diese Frauen lassen sich deshalbvon blumigen Versprechungen nur wenig, von neutralen Testergebnissendafür umso mehr überzeugen.

Sparen mit Lust oder Frust? Auch das ist eine "Typfrage"! Sonderangebote,Rabatte und Preisvorteile sind dagegen das Mittel der Wahl um die3,8 Mio. "Lebensfrohen Schnäppchenjägerinnen" zu beeindrucken. DieseFrauen müssen zwar sparen, lassen sich ihre Freude am Konsum aber nichtnehmen. Sie lieben es, durch Passagen zu bummeln, interessieren sichfür Mode, Freizeit und reisen und versuchen, durch die intensive Nutzungvon Rabatt- und Payback-Systemen zumindest einen Teil ihrerWünsche zu erfüllen.

Ähnlich geht es den 3,66 Mio. Frauen des Typs "Die markenbewussteSparsame", die allerdings weniger versiert mit den neuen Sparmodellendes Handels umgehen. Sie legen andererseits zumindest bei größerenAnschaffung größeren Wert auf Markenartikel, deren Anschaffung siesich ermöglichen, indem sie den täglichen Einkauf beimDiscounter erledigen.

In den schwierigsten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt aber die"Resignierte Billigkäuferin", Die 3,08 Mio. Frauen dieses Typs habenkeine andere Wahl als bei Discountern wie Aldi oder Lidl einzukaufen.Die meisten dieser eher älteren Frauen (40% über 50 Jahre) verfügenüber ein niedriges Einkommen, bezeichnen sich selbst als sparsamund häuslich und können sich Markenartikel nur dann leisten, wenndiese besonders preisgünstig angeboten werden.

Nicht sparen müssen dagegen die 3,58 Mio. Frauen des Typs"Unkritische Genießerin". Diese tendenziell jüngeren Frauen sind mitihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden, mögen es, Geld auszugeben,sich selbst zu verwöhnen und luxuriöse Produkte zu kaufen.Markenartikel wissen sie zu schätzen, greifen aber auch beiSonderangeboten zu, wenn ihnen der Sinn danach steht.

Besonders probierfreudig zeigen sich die 3,36 Mio. Frauen im Typ"Jugendlich-Neugierige". Diese jüngste Gruppe informiert sich gernin der Werbung über die neuesten Trends und Produkte und sind vorallem für In-Marken empfänglich. Ansonsten steckt ihr Markenbewusstseinnoch in der Entwicklung. Manchmal billig und manchmal verschwenderischeinzukaufen ist für sie kein Widerspruch und sie nutzen alleEinkaufskanäle, auch Kataloge und das Internet, um sich ihreWünsche zu erfüllen.

Die KommunikationsAnalyse macht Kommunikationsplanung mit Typenmöglich Für Werbungtreibende und Markenartikler bieten sichvielfältige Möglichkeiten, die Konsum- und Marken-Typen für dieMarkenführung und Kommunikationsplanung einzusetzen. Nebenausführlichen Typenbeschreibungen ermöglicht die BRIGITTEKommunikationsAnalyse z.B. Analysen darüber, wie einzelne Markenvon den unterschiedlichen Typen wahrgenommen werden, welche Markensie sympathisch finden und verwenden, in welchen Regionen sie leben,welche Einkaufsorte sie bevorzugen und in welchen Medien man sieam effizientesten erreichen kann.

Die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2004 Seit 1984 erhebt dieBRIGITTE KommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativdie Einstellungen der ca. 25 Mio. deutschen Frauen zwischen 14 und64 Jahren zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen sowieBekanntheits-, Sympathie- und Verwendungsdaten von über 1000 Marken.Dieser Markendreiklang misst den Erfolg und die Wirkung derMarkenkommunikation und macht in Verbindung mit den vielfältigenEinstellungen und Verhaltensinformationen den Markenerfolg planbar.Die Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2004 wurde zwischenNovember 03 und Januar 04 unter 5.090 repräsentativ ausgewähltenPersonen von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main und Ipsos,Hamburg durchgeführt. Im April und Mai 2004 gab es eine zweiteBefragungswelle mit 1518 Interviews. Die Datenaufbereitungübernahm ISBA, Hamburg.

Für Rückfragen:

Sabine Schmidt-Kruse
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Verlagsgruppe BRIGITTE
Gruner + Jahr AG & Co KG
Stubbenhuk 10
20459 Hamburg
Telefon: +49-40-3703-2455
Telefax: +49-40-3703-17-2455
E-Mail: schmidt-kruse.sabinebrigitte.de

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