Pressemitteilung

Kunstmagazin ART feiert sein 25-jähriges Bestehen

Hamburg, 12. Oktober 2004 – Europas führendes Kunstmagazin blickt auf eine erfolgreiche Geschichte als Beobachter und Wegbegleiter der internationalen Kunstszene zurück

Das Kunstmagazin ART feiert Ende Oktobersein 25-jähriges Bestehen mit einer großen Jubiläumsausgabe sowieeiner Veranstaltung mit namhaften Galeristen und Künstlern im Vorfeldder kommenden ART Cologne in Köln. Der Monatstitel aus dem HauseGruner + Jahr wurde im Herbst 1979 auf den Markt gebracht und hatsich zu Europas führendem Kunstmagazin entwickelt: ART verkauftmonatlich rund 66.000 Exemplare, davon 80 Prozent an die meistlangjährigen Abonennten. Mit jeder Ausgabe erreicht die Zeitschriftrund 510.000 Leser. ART ist eine klassische Publikumszeitschrift,die sich "primär an kunstinteressierte Laien, aber auch an Expertenwie Künstler, Sammler, Galeristen und Museumsleute wendet,"so ART-Chefredakteur Axel Hecht, der das Magazin vor 25 Jahren auchentwickelt und aus der Taufe gehoben hat. "Mit der Berichterstattungüber Malerei und Plastik, über Architektur, Fotografie, Design,Videokunst, über Ausstellungen, neue Projekte und natürlich die‚Macher´ der Kunstszene möchten wir die Entwicklung auf derinternationalen Kunstszene begleiten und kommentieren."

In seiner 220 Seiten starken Jubiläumsausgabe (Erstverkaufstag:15. Oktober) startet ART eine sechsteilige Serie, die Bilanz über25 Jahre Kunstgeschehen zieht. Der erste Teil beschäftigt sich mitdem Phänomen der Großausstellungen (von "Westkunst" bis "Metropolis").Außerdem porträtiert die Redaktion die französisch-amerikanischeBildhauerin Louise Bourgeois als wichtigste Künstlerin der gegenwartund schildert in einem "Klassentreffen", was aus ehemaligenKunststudenten geworden ist, die vor 25 Jahren die DüsseldorferAkademie verlassen haben.

ART versteht sich als journalistischer Beobachter, als Begleiterder Kunstszene, will sich jedoch keinesfalls als Teil desKunstgeschehens verstanden wissen. Dennoch bleibt es nicht aus,dass die Berichterstattung gelegentlich Folgen nach sich zieht:So wird Lothar Günter Buchheim 1980 nach Veröffentlichung einesART-Interviews, in dem der Autor und Sammler scharfe Kritik ander Ausstellungspolitik der Bayerischen Staatsgemäldesammlungenübt, aufgefordert, seine kostbaren Kunstwerke aus dem MünchnerHaus der Kunst abzuholen. Mit der Konsequenz, dass der FreistaatBayern für die heimatlos gewordene Sammlung Buchheim 2001 eineigenes Ausstellungshaus errichtet, das seit seiner Eröffnung zuden bestbesuchten Museen Bayerns zählt.

Zu einem unerwartetem Konflikt im Vorfeld führt die 1982 von ARTinitiierte Ausstellung "Zeitvergleich - Malerei und Grafik aus derDDR", für die erstmals unabhängig vom dortigen Künstlerverband undsomit ohne Einflussnahme von Kulturministerium und SED 13 Künstlermit ihren Arbeiten ausgewählt wurden: Noch vor der Eröffnung imHamburger Kunstverein kommt es wegen eines von Günter Grassverfassten Vorworts im Katalog zum Streit mit den offiziellenStellen in Ost-Berlin. Der Forderung von Politbüro-MitgliedKurt Hager, das Vorwort zu entfernen, kommt ART nicht nach.Daraufhin wird es Ewald Moldt, dem bereits angereisten Leiterder Ständigen Vertreter der DDR in der Bundesrepublik, untersagt,an der Vernissage teilzunehmen. Die DDR-Beteiligung von Künstlernan weiteren Veranstaltungen wird ebenfalls abgesagt. Davon unberührtbesuchen anschließend in Hamburg, Düsseldorf, München, Nürnberg,Stuttgart und Hannover über 100.000 Kunstinteressiertedie Ausstellung.

Berührungspunkte mit der DDR gibt es im Jahr 1984 noch einmal,als ART als erstes Magazin die Enteignungspraxis Ost-Berlinsaufdeckt: Seinerzeit wurden ostdeutsche Kunstsammler unter demVorwurf der Steuerhinterziehung angeklagt und um ihre Sammlungenberaubt. Die Werke wurden später von der "Kunst- und AntiquitätenGmbH", einer Abteilung der "Kommerziellen Koordinierung" AlexanderSchalck-Golodkowskis als Devisenbringer in den internationalenKunsthandel geschleust - geschätzter Jahresumsatzdamals: rund 60 Millionen DM.

ART hat sich außerdem einen Namen gemacht mit seinen zahlreichenSchwerpunkt-Ausgaben - zur Kunstszene in ausgewählten Metropolensowie zu den alle fünf Jahre stattfindenden Documenta-Ausstellungen.So stellt die Ausgabe 6/2002 zur Documenta 11 mit 108.000 ART-Exemplaren einen absoluten Verkaufsrekord auf. Auch die zu denDocumentas produzierten ART-Supplements erweisen sich alsPublikumsrenner und werden in einer Auflage von über350.000 Exemplaren verbreitet.

Seit März 1999 ist ART unter <a" onfocus="this.blur() target=_new href=http://www.art-magazin.de>www.art-magazin.de auch im Internetpräsent. Dort liefert das Magazin tagesaktuelle Informationen ausder Kunstbranche. In einer ständig wachsenden Web-Gallery werdendort auch Internet-Kunstwerke gezeigt, die sich in der Printausgabenur unzureichend wiedergeben lassen. Ein praktischer Location-Finderweist den Weg zu den über 1.000 Kunst-Institutionen in aller Weltund zeigt das dort vorgesehene Ausstellungsprogramm dernächsten Monate auf.

Für Rückfragen:

Frank Plümer
Leiter ART Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
20444 Hamburg
Telefon: +49-40-3703-3201
Telefax: +49-40-3703-5683
E-Mail: presseart-magazin.de
<a" onfocus="this.blur() target=_new href=http://www.art-magazin.de>www.art-magazin.de

ART ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment derKunstzeitschriften. Die monatlich erscheinende Zeitschrift informiertauf anspruchsvolle, verständliche und unterhaltsame Weise über allewichtigen Ereignisse, Entwicklungen und neuen Trends der internationalenKunstszene. Neben Malerei, Plastik und Architektur wird auch überjüngere Gattungen wie Fotografie, Videokunst, Design undCrossCulture berichtet.

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