Pressemitteilung

Nannen Preis 2020: Die nominierten Arbeiten

Hamburg, den 17. April 2020 – Die Haupt- und die Fotografie-Jury haben je drei Beiträge in den insgesamt sieben Kategorien für den Nannen Preis 2020 nominiert. Folgende Journalist*innen und ihre redaktionellen Arbeiten stehen in der Endauswahl für den renommierten Journalistenpreis:

Reportage (Egon Erwin Kisch-Preis):
- Jonas Breng, „Doktor Gammel holt ein Kind“, STERN EXTRA
- Heike Faller, „Im Namen des Sohnes“, Zeit Magazin
- Dominik Stawski, „Wenn das Herz versagt und es nur eine Rettung gibt“, STERN

Dokumentation:
- Lars Abromeit, „Rettung aus tiefster Not“, GEO
- Amrai Coen, Malte Henk, „Wenn sie euch nicht in den Jemen lassen, berichtet trotzdem“, Die Zeit
- Amrai Coen, Nicola Meier, „Im Wartezimmer eines Arztes steckt ein Elfjähriger zwei Säuglinge mit Masern an“, Die Zeit

Investigative Leistung:
- Marina Cveljo, Sönke Iwersen, Andrea Rexer, Hans-Peter Siebenhaar, ThomasTuma, Isabelle Wermke, „Roland Bergers späte Reue“, Handelsblatt
- Maik Baumgärtner, Vera Deleja-Hotko, Martin Knobbe, Walter Mayr, Alexandra Rojkov, Wolf Wiedmann-Schmidt; Leila Al-Serori, Oliver Das Gupta, Peter Münch, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer, „Ibiza-Affäre“, Der Spiegel/ Süddeutsche Zeitung
- Christina Schmidt, Sebastian Erb, Martin Kaul, Alexander Nabert, Daniel Schulz,„Hannibals Schattennetzwerk“, taz

Lokale Investigative Leistung:
- Daniel Gräber, „Der Awo-Komplex“, Frankfurter Neue Presse
- Christoph Heinemann, „Soko ‚Cold Cases‘ – Chronik eines Versagens“, HamburgerAbendblatt
- Carsten Korfmacher, „Die NPD-Affäre der AfD Mecklenburg-Vorpommern“, Nordkurier

Web-Projekt:
- Rezo, „Die Zerstörung der CDU“, Rezo ja lol ey auf Youtube
- Lubena Awan, Andreas Baum, Anne-Lise Bouyer, Reinhart Bünger, Ruth Ciesinger, Justus von Daniels, Michael Gegg, Sidney Gennies, Madlen Haarbach, Felix Hackenbruch, Laura Hofmann, Christian Hönicke, Judith Langowski, Hendrik Lehmann, David Meidinger, Michel Penke, Leonhard Rosenauer, Ralf Schönball, Hannes Soltau, Simon Wörpel, Helena Wittlich, „Wem gehört Berlin?“, tagesspiegel.de/ Correctiv
- Hakan Tanriverdi, Svea Eckert, Jan Strozyk, Maximilian Zierer, Rebecca Ciesielski, „Winnti: Angriff auf das Herz der deutschen Industrie“, br.de

Reportage-Fotografie:
- Niklas Grapatin, „Wie das Leben inmitten einer Umweltkatastrophe aussieht“, krautreporter.de
- Dina Litovsky, „Ein wenig locker machen“, STERN
- Christian Werner, „Spiele des Lebens“, STERN

Inszenierte Fotografie:
- Monika Fischer, Mathias Braschler, „Vom Leben nach dem Überleben“, STERN
- Marteline Nystad, „Die Körperrevolution“, BRIGITTE
- Birthe Piontek, „Was vom Leben übrig bleibt“, HIRSCHHAUSENS STERN GESUNDLEBEN

Aus rund 800 eingereichten Arbeiten hatten die Vorjury-Mitglieder zunächst die besten 175 Texte und Web-Projekte bestimmt und wählten dann in einem zweiten Schritt Ende März 35 Arbeiten aus deutschsprachigen Medien aus. Die Fotografie-Jury setzte 21 Bildstrecken auf die Shortlists für den Nannen Preis 2020. Ende April wird die Hauptjury aus den nominierten Arbeiten die diesjährigen Preisträger*innen küren.

Die Mitglieder der Hauptjury sind: Alina Fichter (Leiterin digitale Format- und Produktentwicklung „Deutsche Welle“ und Aufsichtsratsmitglied Newsguard), Florian Gless (Chefredakteur STERN), Claudia Kade (Leiterin Politikressort „Die Welt“), Steffen Klusmann (Chefredakteur „Der Spiegel“), Christoph Kucklick (Leiter der Henri-Nannen-Schule), Caren Miosga (Journalistin und Moderatorin „ARD Tagesthemen“), Richard David Precht (Philosophund Publizist), Annette Ramelsberger (Gerichtsreporterin „Süddeutsche Zeitung“), Sabine Rückert (Chefredaktion „Die Zeit“) und Karl Spurzem (Chefredaktion „mare“). Sprecher der Jury ist Andreas Wolfers.

Zur Fotografie-Jury gehören der Fotograf Christoph Bangert, die Fotografinnen Esther Haase und Donata Wenders sowie Vincent Kohlbecher, Professor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fotograf und Moderator Markus Lanz, Maja Nieveler, Executive Creative Director bei TERRITORY, Foto-Expertin Ute Noll und STERN-Bildredakteur Guido Schmidtke.

Alle Nominierten sind hier veröffentlicht: https://www.nannen-preis.de/download-bereich

 

Über den Nannen Preis:

Der Nannen Preis gilt als die bedeutendste Auszeichnung für Journalist*innen in Deutschland. Mit ihm werden seit 2005 herausragende journalistische Leistungen in Wort und Bild geehrt. Der Nannen Preis will Qualitätsjournalismus im deutschsprachigen Raum stärken und diegesellschaftliche Bedeutung von anspruchsvollem Print- und Onlinejournalismus hervorheben. Die Stifter des Preises sind das Magazin STERN und das Verlagshaus Gruner + Jahr. Die Unabhängigkeit der Auszeichnung wird durch ein aufwendiges Sichtungsverfahren und namhafte Jurys gewährleistet, der Journalist*innen, Autor*innen, Chefredakteur*innen und Fotograf*innen nahezu aller großen Verlage Deutschlandsangehören.

Pressekontakt

Sabine Grüngreiff
Gruner + Jahr GmbH
Leiterin Markenkommunikation
Tel: +49 (0) 40 / 37 03 – 24 68
E-Mail: gruengreiff.sabineguj.de
www.guj.de, www.nannen-preis.de