Pressemitteilung

NATIONAL GEOGRAPHIC: Reza – die Lebensreise eines großen Fotografen

Hamburg, 30. September 2009 – Neue Bildband-Reihe "Portfolio" stellt berühmte Fotografen vor

Der renommierte iranische NATIONAL GEOGRAPHIC-Fotograf Reza Deghati sieht seine Lebensaufgabe darin, die Ungerechtigkeiten dieser Welt zu dokumentieren. Seine Fotos von den Krisenherden der Welt – aus dem Nahen Osten, Afrika oder Afghanistan – schockieren und rütteln wach. NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND präsentiert mit dem Bildband "Reza War + Peace" die Lebensreise des großen Fotografen. Seine Fotos aus den letzten 28 Jahren handeln aber nicht nur von Verzweiflung und Armut, sondern auch von der Liebe und der Hoffnung auf Frieden. So zeigt Reza ein Rendezvous vor einer mongolischen Jurte bei Vollmond. Oder einen Jungen in Turkmenistan, der stolz auf sein edles Pferd ist. Reza will darstellen, wie die Menschen in ausweglosen Situationen um Normalität kämpfen und wie sie auch in der Not versuchen, ihre Würde zu bewahren. Er fotografiert ihre Feiern und Wettkämpfe und erzählt ihre Geschichte.

Nie vergisst er, dass hinter jedem Foto ein individuelles Schicksal steht, in sehr persönlichen Texten beschreibt er die Umstände, unter denen ein Foto entstanden ist und bettet es in seinen politischen Kontext ein. Das Buch ist damit nicht nur ein Fotokunstwerk, sondern auch ein Stück Zeitgeschichte. Das Vorwort schrieb der Bestsellerautor Sebastian Junger ("Der Sturm"), der Reza auf einigen Reisen begleitet hat. Das Buch "Reza War + Peace – Die Lebensreise eines großen Fotografen" ist Auftakt der neuen NATIONAL GEOGRAPHICReihe "Portfolio", die in einer Retrospektive die eindrucksvollsten Bilder großer Fotografen vorstellt. Der Bildband hat 296 Seiten mit 177 Fotos. Er kostet 78 Euro (D) und ist ab sofort im Handel erhältlich.

Reza fotografierte auch Politiker und Widerstandskämpfer, die Hoffnung auf Frieden verbreiteten: Benazir Bhutto, die sich von den Menschen auf der Straße feiern lässt, und den afghanischen Nationalhelden Ahmed Schah Massoud, ein enger Freund Rezas. Beide fielen inzwischen Attentaten zum Opfer. Die meisten Fotos beschreiben eine Wirklichkeit, die nichts mit unserem Alltag zu tun hat. Berichte über Kriege, Hungersnöte und Naturkatastrophen erreichen uns zwar fast täglich, aber diese finden doch in einer fernen Welt statt. Reza hat diese Welt besucht und bringt sie mit seinen Fotos zu uns: Die Frau aus Aserbaidschan, die verzweifelt den Tod ihres Sohnes und Mannes beklagt. Afghanische Flüchtlinge, die einen Fluss mit einem behelfsmäßigen Floß überqueren wollen. Ein Mädchen aus dem belagerten Sarajewo, das seine Spielsachen verkaufen muss. Trotz all dem Leid, das Reza gesehen hat, gibt er aber nie den Glauben an das Gute im Menschen auf – das strahlt dieser Bildband aus, und er ist damit ein Aufruf für mehr Humanität, für den Sieg des Friedens. Reza hat in Afghanistan bereits eigene Schritte für eine bessere Zukunft unternommen und dort die Hilfsorganisation AINA initiiert, die sich für die Bildung von Frauen und Kindern einsetzt. Außerdem gründete er eine Journalistenschule, um ein funktionierendes Pressewesen aufzubauen. Reza - ein großartiger Fotojournalist und ein Vorbild an Mitmenschlichkeit.

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