Pressemitteilung

NATIONAL GEOGRAPHIC World Championship

Hamburg, 14. Juli 2005 – Deutsches Team holt sechsten Platz bei Geographie-Olympiade

Deutsche Schüler kennen sich auf dem Globus aus. Bei der NATIONAL GEOGRAPHIC World Championship vom 10. bis 15. Juli in Budapest erkämpften Martin Schmidt (Thüringen), Christian Kiefer (Saarland) und Erik Rautmann (Mecklenburg-Vorpommern) unter insgesamt 18 teilnehmenden Nationen den sechsten Platz. Weltmeister wurde wie vor zwei Jahren die Mannschaft der U.S.A., gefolgt von Russland, Kanada, Polen und Gastgeber Ungarn.

Veranstaltet wurde die Geographie-Olympiade von der NATIONAL GEOGRAPHICSociety, der größten gemeinnützigen Wissenschaftsorganisation der Welt. Die Teams der einzelnen Länder setzten sich aus jeweils drei zwölf- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schülern zusammen, die zuvor in ihren Heimatländern die vorderen Plätze belegt hatten. In Deutschland beteiligten sich in diesem Jahr insgesamt 225.000 Mädchen und Jungen am Wettbewerb NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN, den NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLANDzusammen mit dem Verband Deutscher Schulgeographen ausrichtet.

Die Fragen verlangen dem Erdkunde-Nachwuchs auch Wissen im Bereich derKultur- und Wirtschaftsgeographie ab. In zwei Vorrunden wurden in Ungarn die Teilnehmer des Finales ermittelt. Bei einem schriftlichen Wissenstest und einer "geographischen Schnitzeljagd" durch den Zoo von Budapest fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. Von 100 möglichen Punkten erreichte das deutsche Team 82 Punkte und lag damit nur vier Punkte hinter den mit Gleichstand führenden Mannschaften aus Russland, Kanada und den U.S.A.

Die ersten drei Teams nahmen an der Endrunde teil. Im Finale, moderiert von dem aus der amerikanischen TV-Show "Jeopardy" bekannten Alex Trebek, überzeugten die Jugendlichen aus den U.S.A. und holten bereits den fünften Titel. Die deutsche Mannschaft ist mit dem 6. Platz zufrieden. "Vier Punkte Unterschied zur Spitze entsprechen lediglich zwei nicht beantworteten Fragen. Und fast genauso wichtig wie die Platzierung ist für die Mannschaften der Austausch mit Jugendlichen anderer Nationen. In dieser Woche haben sie viel über andere Länder und Kulturen gelernt", erklärte die Betreuerin des deutschen Teams, Gerhild Haller vom VerbandDeutscher Schulgeographen, nach dem Finale.

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