Pressemitteilung

Qualität hat ihren Preis - Markenwerte zählen auch in schwierigen Zeiten

Hamburg, 13. September 2004 – Vertrauen, Sicherheit, Qualität: Die klassischen Werte von Markenartikeln haben trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage vieler Haushalte in den vergangen zehn Jahren nicht an Attraktivität verloren. Das zeigt eine Auswertung der BRIGITTE KommunikationsAnalyse zur Entwicklung des Marken-Preisverhaltens deutscher Frauen.

Bei Kosmetik und Lebensmitteln gilt:Erst die Marke, dann der Preis! Deutsche Frauen mögen Marken, dieseAussage trifft heute noch genau so zu wie vor zehn Jahren. Besondersbeim Einkauf von Lebensmitteln und Kosmetik, also jenen Produktbereichen,bei denen die Qualität und das Vertrauen in die Verträglichkeit derInhaltsstoffe eine besonders große Rolle spielen. So sagen 52 Prozentder Frauen bei Lebensmitteln und 54 Prozent bei Kosmetikartikeln, ausÜberzeugung immer die gleiche Marke zu kaufen oder eine bestimmteAuswahl von Marken zu haben, unter denen sie nachLust und Laune auswählen.

Viele Frauen wollen oder müssen sparen. Aber nicht um jeden Preis!Zwar ist der Anteil dieser besonders markentreuen Frauen gegenüberder Vorgängeruntersuchung von 1994 um jeweils 5 Prozentpunktegesunken, eine Abkehr vom Markenartikel hin zu markenlosenBilligprodukten lässt sich hieraus aber keineswegs ableiten.Die meisten Frauen, die beim Einkauf auf den Cent achten (oderachten müssen) beschränken ihre Schnäppchensuche nämlich auf dieetablierten Markenartikel. Jeweils 29 Prozent haben bei Lebensmittelnund Kosmetik eine bestimmte Auswahl von Marken, unter denen sie diejeweils preisgünstigste auswählen". Das sind 4 (Lebensmittel)bzw. 6 (Kosmetik) Prozentpunkte mehr als 1994. Der Anteil derFrauen, die "immer das Preisgünstigste kaufen, ohne auf die Markezu achten" ist dagegen heute wie vor zehn Jahren unverändert gering(14 Prozent bei Lebensmitteln, 15 Prozent bei Kosmetikartikeln).

Auch bei Mode ist die Markenorientierung unverändert hoch Die gleicheEntwicklung lässt sich auch beim Einkauf von Mode beobachten. Obgleichdie Frauen Ihre Kleidung traditionell etwas weniger markenorientierteinkaufen als bei Lebensmitteln oder Kosmetik, sagen auch hier33 Prozent der Frauen - ebenso viele wie 1994 - aus Überzeugungimmer die gleiche Marke zu kaufen oder eine bestimmte Auswahl vonMarken zu haben, unter denen sie nach Lust und Laune auswählen.Gleichzeitig stieg die Zahl derer, die eine bestimmte Auswahl vonMarken haben, unter denen sie die jeweils preisgünstigste auswählen,von 36 Prozent auf 38 Prozent an.

Auch wer sparen muss ist bereit, für Qualität mehr zu bezahlen "Markengarantieren Qualität und die hat nun einmal ihren Preis." DieseInterpretation der genannten Untersuchungsergebnisse wird durcheine weitere Frage gestützt, die in der BRIGITTE KommunikationsAnalyse2004 erstmals gestellt wurde. Der Aussage: "Gerade bei Lebensmittelngilt: Gute Qualität hat auch Ihren Preis!" würden 71 Prozent allerFrauen unterschreiben. Dass die Zustimmung mit steigendem Alter,Einkommen und sozialem Status wächst, wird niemanden wundern.So steigt sie bei Frauen mit einem Haushalts-Nettoeinkommen über3000 Euro auf 78Prozent, in der oberen von sieben gesellschaftlich-wirtschaftlichen Schichten gar bis auf 83Prozent. Die eigentlicheÜberraschung wartet aber am anderen Ende der Skala. Denn selbst unterden Geringverdienerinnen mit einem Haushalts-Nettoeinkommen unter2000 Euro stimmen 67 Prozent der Frauen der Aussage zu.

Die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2004 Seit 1984 erhebt die BRIGITTEKommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativ die Einstellungender ca. 25 Mio. deutschen Frauen zwischen 14 und 64 Jahren zu allenkonsumrelevanten Lebensbereichen sowie Bekanntheits-, Sympathie- undVerwendungsdaten von über 1000 Marken. Dieser Markendreiklang misstden Erfolg und die Wirkung der Markenkommunikation und macht inVerbindung mit den vielfältigen Einstellungen und Verhaltensinformationenden Markenerfolg planbar. Die Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse2004 wurde zwischen November 03 und Januar 04 unter 5.090 repräsentativausgewählten Personen von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main undIpsos, Hamburg durchgeführt. Im April und Mai 2004 gab es eine zweiteBefragungswelle mit 1518 Interviews.Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.

Für Rückfragen:

Sabine Schmidt-Kruse
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