Pressemitteilung

Sächsische Zeitung am Sonntag stellt ihr Erscheinen ein

Hamburg, 13. Juli 2005 –

Die Sächsische Zeitung am Sonntag wird ihr Erscheinen mit der Ausgabe vom 17. Juli 2005 einstellen. Die im Dresdner Druck- und Verlagshaus (DD+V) herausgegebene Sonntagsausgabe der Sächsischen Zeitung war erstmals im November 2003 als einzige regionale Sonntagszeitung Ostdeutschlands erschienen. Sie hatte schnell eine verkaufte Auflage von 40.000 Exemplaren erreicht, die zuletzt jedoch stagnierte.

Um der SZ am Sonntag im Vertriebs- und Anzeigenmarkt eine langfristige Perspektive zu geben, hätte die Auflage mittelfristig auf 80.000 Exemplare steigen müssen. Dieses Potenzial ist im Verbreitungsgebiet, den Regierungsbezirken Dresden und Chemnitz, derzeit nicht vorhanden.

DD+V Geschäftsführer Dr. Mario Frank: "Die SZ am Sonntag war für uns von Anfang an ein Testfall mit kalkuliertem Risiko und offenem Ausgang. Die Entscheidung zur Einstellung fällt uns nicht leicht, denn das Blatt hat viele dauerhafte Leser gefunden. Aber leider nicht genügend, um langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Die redaktionellen Erfahrungen mit der SZ am Sonntag werden wir nutzen, um die Position der Sächsischen Zeitung weiter zu stärken."

Das Dresdner Druck und Verlagshaus ist eine 60-prozentige Tochter der Gruner+Jahr AG ; Co., Hamburg. Neben der Sächsischen Zeitung erscheinen hier auch die Dresdner und Chemnitzer Morgenpost, die Morgenpost am Sonntag und verschiedene regionale Magazine.

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