Pressemitteilung

Studie "Motorradfahren in Deutschland 2005/06": Motorradmarkt und seine Zielgruppen im Wandel

Hamburg, 29. November 2005 –

Kaum eine Branche hat sich in den letzten Jahrzehnten so sehr gewandelt wie der Motorradmarkt. Das gilt für das Image des Motorrads und seiner Fahrer gleichermaßen. Das Bike entwickelte sich über die Jahrzehnte vom notwendigen Fortbewegungsmittel zum luxuriösen Freizeitgerät, welches zusätzlich im privaten Fuhrpark steht. Denn 95 Prozent der Biker verfügen gleichzeitig über Autos. Vielmehr nutzen Motorradfahrer ihr Bike zum Spaß (92%), sehen darin ein Stück Freiheit (78%) und als Mittel dem Alltagstrott zu entfliehen (62%), so die Neuauflage der Studie "Motorradfahren in Deutschland 2005/06" der Motor Presse Stuttgart, die am 1. Dezember auf den Markt kommt.

Ein Hobby, das überwiegend die Herren der Schöpfung anspricht, erreicht heutzutage eine höchst attraktive Klientel. Durchschnittlich 10.200 Euro kostet eine neue Maschine und innerhalb der letzten zwei Jahre hat ein Motorradfahrer im Schnitt 600 Euro allein für Motorradbekleidung und Zubehör ausgegeben. Der Bestand liegt mit 3,8 Mio. Krafträdern (+2,2 Prozent zu 2004) auf Rekordniveau. Ob Neu oder Gebraucht: Der Trend geht zu immer mehr Hubraum und PS, was nicht auf Sparzwang und Kaufzurückhaltung hindeutet, sondern vielmehr die Attraktivität der Zielgruppe Motorradfahrer unterstreicht.

Auch strukturell unterliegt der Motorradmarkt einem starken Wandel. Kürzere Entwicklungs- und Produktzyklen, eine ungeahnte Modellvielfalt und modernste Ausstattung vereint mit innovativer Technik und faszinierendes Design prägen den Markt. Womit der Bedarf an Beratung und Information weiter steigt. Gleichzeitig steht die Motorradbranche vor vielfältigen Herausforderungen: Denn der Nachwuchs bleibt seit Jahren aufgrund hoher finanzieller Einstiegshürden aus, was sich auch in rückläufigen Neuzulassungen bestätigt.

Laut "Motorradfahren in Deutschland" führt der hohe Wettbewerbsdruck in der Branche zu steigenden Werbeinvestitionen. In 2004 investierte sie 14 Mio. Euro in die klassische Werbung - ein Plus von 32 Prozent im Vergleich zu 2003.

Marcus Schardt, Anzeigenleiter der Motorrad-Gruppe bei der Motor Presse Stuttgart: "Nicht nur der Motorradmarkt ist von einer überaus dynamischen Entwicklung geprägt. Auch das klassische Bild des Motorradfahrers hat sich in den vergangenen Jahren komplett gewandelt. Dies und viele andere interessante Trends enthüllt die zweite Auflage der Studie "Motorradfahren in Deutschland. Wie alle Studien der Motor Presse basiert auch sie auf harten Daten und Fakten zahlreicher renommierter Marktforschungsinstitute."

Motorradfahren in Deutschland 2005" kommt am 1.12.2005 auf den Markt. Die Studie ist gegen eine Schutzgebühr von 150,- EUR erhältlich bei Franziska Gann, Telefon: +49-711-182-1704, E-Mail: fgannmotorpresse.de

Für Geschäftspartner der Motor Presse Stuttgart ist die Studie kostenfrei. Nachdruck und photomechanische Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe "Motorradfahren in Deutschland" - Motor Presse Stuttgart.

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