Pressemitteilung

Studien-Premiere: G+J EMS präsentiert mit "Best of Branding" zum ersten Mal branchen- und kampagnenübergreifende Erfolgsfaktoren für Online-Werbung

Hamburg, 18. September 2011 – Mit der neuen Studie "Best of Branding" bietet der Hamburger Vermarkter aufschlussreiche Einblicke in die Erkenntnisse seiner Online-Werbewirkungsforschung der letzten Jahre und macht erstmals die komplexen Werbewirkungszusammenhänge im großen Stil sichtbar und vergleichbar.

Als langjähriger Verfechter der digitalen Werbewirkungsforschung macht G+J EMS mit seiner neuartigen Studie "Best of Branding" – basierend auf 89 Kampagnen aus 12 Branchen – einen Quantensprung und ermöglicht mit dem darin entwickelten Ad Impact Score erstmals die Vergleichbarkeit verschiedener Studien. Ferner lassen sich mit dem Ad Impact Score alle relevanten Werbewirkungsfaktoren einer Kampagne in einer Größe zur Gesamtwirkung zusammenfassen und als Grundlage für die Ermittlung eines Best Case-Rankings heranziehen. Darüber hinaus erlaubt der komplexe Studiendatensatz die Berechnung eines Branchenschnitts, um die Werbewirkung einer Kampagne im relevanten Kontext zu analysieren.
Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass der Erfolg einer Kampagne sehr stark von einem geeigneten Umfeld abhängt, um so ein hohes Interesse der Zielgruppe an der beworbenen Branche zu garantieren. Bei Konsumenten, die ein direktes Produktinteresse haben, sind zudem weniger Kontakte mit dem Werbemittel nötig. Durch direkte Umfeldbuchungen kann die Online-Werbung somit optimal wirken, da die Zielgruppe schneller und intensiver erreicht wird. Darüber hinaus ist die Wirkung einer Kampagne besonders hoch, wenn die Werbemittel auf die Zielgruppe zugeschnitten wurden: Probanden, denen das Werbemittel sehr gut gefällt, erinnern sich im Schnitt etwa vier Mal häufiger an dieses, als Probanden, denen es gar nicht gut gefällt. Dabei werden bilddominante Formate in der Regel positiver beurteilt als textdominante.
Ferner zeigt die Studie, dass sich Investitionen in den Aufbau und die Pflege eines ausgeprägten Markenimages positiv auf die Kaufbereitschaft auswirken: 70 Prozent der Befragten, die von einer Marke ein klares und positives Image haben, können sich vorstellen, das zugehörige Produkt zu kaufen. In diesem Zusammenhang wurde in der Studie auch deutlich, dass der Klick allein keine geeignete Währung ist, um die Effektivität einer Kampagne zu beurteilen. Die Klickrate verhält sich über alle Kampagnen hinweg scheinbar willkürlich und es kann kein Zusammenhang mit der Werbewirkung festgestellt werden.
Kay Schneemann, Leiter Marktforschung von G+J EMS: "Die "Best of Branding" Studie bietet in dieser Form bislang noch nicht mögliche Einblicke in die bestehenden Erkenntnisse der G+J EMS Online-Werbewirkungsforschung. So zeigt die Studie, dass das Zusammenspiel verschiedener Faktoren – wie eine passgenaue Buchung in einem optimalen Umfeld, der Werbedruck oder die Gestaltung des Werbemittels – den Erfolg einer Kampagne erheblich beeinflusst. Damit liefert sie einen nachhaltigen Beleg, dass Investitionen in Umfeldbuchungen mit ausreichend Kontaktzahlen sowie das Markenimage transportierende Werbemittel eine höhere Werbewirkung mit sich bringen."
Für Rückfragen:
Carola Holtermann
Marktkommunikation G+J EMS
c/o Holtermann.CC, 22767 Hamburg
Telefon +49 (0) 40 / 35 70 33 – 15
E-Mail holtermann.carola_frguj.de
Internet www.ems.guj.de
Studiensteckbrief G+J EMS Ad Bench
Für die neue Studie "G+J EMS Best of Branding" wurden die Daten der in den letzten fünf Jahren durchgeführten G+J EMS Brandingbarometer - ein seit 2003 etabliertes, standardisiertes Instrument zur kampagnenbegleitenden Wirkungsforschung – aggregiert und so ein Datensatz mit 89 Kampagnen aus 12 Branchen mit insgesamt über 60.000 gültigen Fällen generiert. Die kombinierten Daten enthalten für diverse Branchen und verschiedene Zielgruppen aufschlussreiche Ergebnisse, die als Benchmark-Werte herangezogen werden können. Die hinter der Studie liegende Datenbank "G+J EMS Ad Bench" in Form der aggregierten Brandingbarometer ist "work in progress" und wird durch Hinzufügen neuer Daten in Zukunft noch weiter wachsen.
Um die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Kampagnen und Branchen zu ermöglichen, wurden im Zuge der "G+J EMS Best of Branding" Studie so genannte Ad Impact Scores für alle Werbewirkungsindikatoren berechnet. Diese Werte ergeben sich aus den Unterschieden zwischen Null- und Kampagnenmessung der einzelnen Branding Barometer und basieren auf der statistischen Effektgröße Cohen's h. Dadurch ist erstmals die Vergleichbarkeit von Messungen mit unterschiedlichsten Ausgangswerten gegeben.
Mit ihren vielseitigen Analyse- und Rankingoptionen macht die Studie die komplexen Werbewirkungszusammenhänge sichtbar und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Optimierung geplanter Kampagnen. Relevante Parameter sind neben den Kernwerten der Branding Barometer (Markenbekanntheit, Werbeerinnerung, Image, Gefallen der Werbemittel und Kaufbereitschaft) die Einflüsse von Klickrate und Kampagnenkontakten sowie eine Werbemittelanalyse.
Verfügbares Bildmaterial
Die nachfolgenden Bildmotive können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden:

Titelbild "G+J EMS Best of Branding" Studie