Pressemitteilung

Vier Frauen vorne: Gewinnerteams des Deutschen Gründerpreises für Schüler in Hamburg ausgezeichnet

Hamburg, 21. Juni 2011 – +++ Team "Bio2xic" aus Hessen belegt ersten Platz +++ Geschäftskonzept zum Thema saubere Raumluft begeistert Jury +++ Schülerinnen setzen sich gegen insgesamt 1.335 Teams durch

Das Team "Bio2xic" aus Hessen musste sich in diesem Jahr gegen so viele Teams wie nie zuvor bei Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel der Partner stern, Sparkassen, ZDF und Porsche durchsetzen: Franziska, Ruth, Anna und Leonie – alle 17 Jahre alt und von der Internatsschule Schloss Hansenberg aus Geisenheim (Hessen) – sind die Sieger des Deutschen Gründerpreises für Schüler 2011. Mit ihrem detailliert ausgearbeiteten Geschäftskonzept zum Thema saubere Raumluft haben sie die Jury begeistert. Im Mittelpunkt ihres fiktiven Unternehmens steht der "B2-Biobreath" – eine speziell für Großraumbüros entwickelte, in Klimaanlagen integrierbare Luftaufbereitungsanlage, die belasteten und stickigen Mief in saubere Frischluft umwandeln kann. Freudestrahlend nahmen die Schülerinnen gestern Abend bei der feierlichen Bundessiegerehrung im Auditorium des Verlagshauses Gruner + Jahr ihren Siegerpokal entgegen. Überreicht wurde er von Ernst Burgbacher, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Er würdigte nicht nur die Leistung des Siegerteams, sondern sprach allen Teilnehmern ein großes Lob für ihr Engagement aus. Die besten zehn von insgesamt 1.335 Teams waren in Hamburg vertreten. 16 Wochen intensive Arbeit liegen hinter ihnen. Wochen, in denen sich die Schüler ausgiebig mit dem Thema Wirtschaft und Unternehmensgründung auseinandergesetzt haben.
Die Zweitplatzierten – das Team "Magelida" vom Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) – überzeugten die Jury mit einem Konzept für innovative Leitern, die mit einer neuartigen Sicherheitstechnologie ausgestattet und dadurch überaus standfest gemacht werden sollen. Ausschlaggebend für die Idee der Jugendlichen war die erschreckend hohe Anzahl von etwa 26.000 Leiterunfällen, die sich jährlich in Deutschland ereignen.
Die vier Schüler des Teams "SCIO-IES" der Jacob-Grimm-Schule aus Kassel (Hessen) sicherten sich den dritten Platz mit einem elektronischen Viren- und Bakterien-Scanner für Hände. Anlässlich der derzeitigen Gesundheitslage in Deutschland ein brandaktuelles Thema.
Aber nicht die Geschäftsidee steht beim Deutschen Gründerpreis für Schüler im Mittelpunkt, sondern der ausgearbeitete Businessplan. Die Idee dient lediglich dazu, das abstrakte Geschehen in einem Unternehmen auf ein greifbares Produkt oder eine beschreibbare Dienstleistung herunter zu brechen. In den Konzepten muss die Jury erkennen können, dass sich die Teams im Verlauf der viermonatigen Spielphase unternehmerisches Denken und Handeln angeeignet haben. Bewertet wird die Bearbeitung der einzelnen Schritte, die für eine zwar fiktive, aber dennoch erfolgreiche Unternehmensgründung relevant sind. Dazu zählen zum Beispiel eine Marktanalyse, die Erarbeitung von Werbe- und Vermarktungsstrategien sowie eine realistische Finanzplanung. All das fließt in die Gesamtbewertung der Jury mit ein. Die Anstrengung lohnt sich am Ende für alle: Denn neben den interessanten Erfahrungen in punkto Teamarbeit sowie dem Erwerb von Praxiswissen aus der Wirtschaft können alle Spieler ein Teilnahme-Zertifikat für ihre Bewerbungsunterlagen mitnehmen.Die zehn besten Teams erhalten darüber hinaus Geldpreise in Höhe von insgesamt 6.000 Euro. Und nicht zuletzt bildet das Future Camp abschließend ein ganz besonderes Highlight: Die bundesweit fünf besten Teams erleben im September ereignisreiche Tage auf Schloss Kröchlendorff in der Uckermark. Neben spannenden Outdooraktionen erwartet die Schüler ein individuell auf sie zugeschnittenes Management- und Persönlichkeitstraining.
Das Siegerteam fährt außerdem am 28. Juni 2011 zur Verleihung des Deutschen Gründerpreises nach Berlin und erhält dort im Rahmen einer vom ZDF aufgezeichneten Fernsehsendung den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Schüler.
Unter www.deutscher-gruenderpreis.de/schueler stehen Ihnen weitere Informationen sowie ab 12.00 Uhr auch Fotos aller zehn Schülerteams zum Download zur Verfügung.
Hintergrund
Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Nominierten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann AG, die Gruner + Jahr AG, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Der Deutsche Gründerpreis für Schüler arbeitet darüber hinaus mit verschiedenen Kultusministerien und Bildungsinitiativen zusammen. Seit Beginn des Spiels im Jahr 1999 haben über 51.000 Schüler teilgenommen.
Weitere Informationen unter www.deutscher-gruenderpreis.de/schueler
Kontakt
Molthan van Loon Communications
Nadine Schöffer
Tel: (040) 460 68 - 121
Telefax: (040) 460 68 - 108
E-Mail: nadine.schoeffermvlcc.de
Übersicht Platzierungen und Kurzbeschreibungen der fiktiven Top Ten-Geschäftsideen
1. Platz: Team Bio2xic aus Hessen
Im Blickpunkt des fiktiven Geschäftskonzepts von Bio2xic steht eine Luftaufbereitungsanlage mit innovativem Filtersystem, die für frische Raumluft – speziell in Großraumbüros – sorgen könnte.
2. Platz: Team Magelida aus Nordrhein-Westfalen
Das Team Magelida möchte im Rahmen seines Konzepts eine benutzerfreundliche Leiter herstellen, die durch Implementierung einer neuartigen Sicherheitstechnologie eine hohe Standfestigkeit aufweisen würde.
3. Platz: Team SCIO-IES GmbH & Co. KG aus Hessen
Ein elektronischer Scanner, der Viren und Bakterien auf Händen automatisch erkennen und gleichzeitig beseitigen könnte – so stellt sich das Team die moderne Zukunft in Krankenhäusern vor.
4. Platz: Team augmentedOptics aus Nordrhein-Westfalen
Hightech für Brillenträger: Die fiktive Sehhilfe von augmentedOptics könnte neben der benötigten Sehstärke auch noch nützliche Informationen – bspw. Restaurant-Tipps bei der Erkundung einer neuen Stadt – liefern.
5. Platz: Team Mirror Life aus Bayern
Das fiktive Geschäftskonzept von Mirror Life dreht sich um einen multifunktionalen Spiegel, der mit einer grafischen Benutzeroberfläche ausgestattet ist und es dem Nutzer morgens beim Zähneputzen bspw. ermöglichen soll, bereits die Nachrichten des Tages über das Internet zu verfolgen.
6. Platz: Team pa-t-ch aus Nordrhein-Westfalen
So könnte Schule im 21. Jahrhundert funktionieren: Intelligenter Tablet-PC für Schüler, der den Schulranzen überflüssig machen soll. Auf ihm wären alle benötigten Lernmaterialien enthalten. Die Schüler könnten auch direkt über den PC Aufgaben lösen.
7. Platz: Team SchoolTab aus Nordrhein-Westfalen
Auch dieses Team hatte im Rahmen seines Businessplans die fiktive Geschäftsidee eines Tablet-PCs, der alles können sollte: Ob Hausaufgabenheft, Schulbuch oder Organizer – im portablen kleinen Tablet-PC wäre alles enthalten.
8. Platz: Team MomentumCare GmbH aus Nordrhein-Westfalen
Fiktive Entwicklung einer medizinischen Entspannungsbrille, die durch Stimulation der Augenregion gegen stressbedingte Krankheiten (z.B. Grüner Star) vorbeugen könnte.
9. Platz: Team Sherlock aus Nordrhein-Westfalen
Cleveres Datensuchprogramm, das persönliche Daten des Nutzers im Internet aufspüren und diese bei Bedarf auch löschen könnte.
10. Platz: Team GSS futureTech aus Baden-Württemberg
Beheizbare Outdoor-Jacke, die ihre Energie zur Wärmegewinnung über Solarzellen an der Außenseite beziehen könnte.