Pressemeldung

Nannen Preis 2017: Preisträger in sechs Kategorien ausgezeichnet / Sonderpreis an türkische Journalistin Banu Güven verliehen

Hamburg, 27. April 2017 – Sechs herausragende journalistische Arbeiten wurden am Donnerstagabend mit dem renommierten Nannen Preis ausgezeichnet. Sieger in der traditionsreichen Kategorie „Beste Reportage“ – und damit Gewinner des Egon Erwin Kisch-Preises – wurden Amrai Coen und Tanja Stelzer für ihren Beitrag „Brüssel, 22. März 2016“, der in DIE ZEIT erschien. Der Egon Erwin Kisch-Preis wurde in diesem Jahr zum 40. Mal verliehen. 1977 rief Henri Nannen den Preis ins Leben, um herausragende Reportagen zu fördern. Seit 2005 wird der Kisch-Preis im Rahmen des Nannen Preises verliehen. In der Wettbewerbskategorie „Investigative Leistung“ zeichnete die Jury das Team der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG aus, Bastian Obermayer, Frederik Obermaier, Vanessa Wormer, Katrin Langhans, Mauritius Much und Hannes Munzinger, für ihren Beitrag „Panama Papers“. In der Kategorie „Dokumentation“ gewann Nicola Meier mit ihrem Beitrag „Wer rettet Klara?“, erschienen in DIE ZEIT.
Mit dem Nannen Preis 2017 für das beste „Web-Projekt“ würdigte die Jury die Arbeit „sachor jetzt!“ des aktuellen Jahrgangs der Axel-Springer-Akademie: Adrian Arab, Katja Belousova, Lukas Dombrowski, Henry Donovan, Julian Erbersdobler, Johanna Gerber, Sebastian Gubernator, Abdullah Khan, Gerrit-Freya Klebe, Larissa Königs, Alina Leimbach, Tim Osing, Tobias Perlick, Maximilian Wessing, Sabine Winkler und Louisa Nele Würzbach, erschienen auf SACHOR.JETZT. Den Nannen Preis in der Kategorie „Reportage-Fotografie“ gewann Bieke Depoorter für den Fotobeitrag „Dürfen wir bei Ihnen schlafen?“, erschienen in GEO.
Mit dem Nannen Preis für „Inszenierte Fotografie“ wurde Jean-François Bouchard für seine im STERN erschienene Arbeit „Jody war eine Frau“ ausgezeichnet. Neben den Trophäen in den sechs Wettbewerbskategorien vergab der STERN einen Sonderpreis an die türkische Journalistin und Fernsehmoderatorin Banu Güven. Sie erhält den Preis für ihren Einsatz für die Pressefreiheit in der Türkei.
Mit dem Nannen Preis werden herausragende Arbeiten im deutschsprachigen Journalismus aus den Bereichen Print, Digital und Fotografie ausgezeichnet. Im Rahmen einer festlichen Verleihung im Curio-Haus in Hamburg vor rund 500 Gästen aus Medien, Kultur, Politik und Wirtschaft ehrte die Jury die Preisträger. Moderatorin der Veranstaltung war „Tagesthemen“-Anchorfrau Caren Miosga.

Honorarfreies Bildmaterial der Veranstaltung (Roter Teppich, Preisverleihung, After-Show) steht zum Download zur Verfügung unter:
Link: bit.ly/2oFZ9Fn
Passwort: NP17

Informationen zum Nannen Preis unter www.nannen-preis.de.

Über den Nannen Preis:
Der Nannen Preis gilt als die bedeutendste Auszeichnung für Journalisten in Deutschland. Mit ihm werden seit 2005 herausragende journalistische Leistungen in Wort und Bild geehrt. Der Nannen Preis will Qualitätsjournalismus im deutschsprachigen Raum stärken und die gesellschaftliche Bedeutung von anspruchsvollem Print- und Onlinejournalismus hervorheben. Die Stifter des Preises sind das Magazin STERN und das Verlagshaus Gruner + Jahr. Die Unabhängigkeit der Auszeichnung wird durch ein aufwendiges Sichtungsverfahren und namhafte Jurys, der Journalisten, Autoren, Chefredakteure und Fotografen nahezu aller großen Verlage Deutschlands angehören, gewährleistet.

Sabine Grüngreiff
Leiterin Markenkommunikation
Gruner + Jahr GmbH & Co KG
Telefon: 040 / 37 03 - 2468
E-Mail: gruengreiff.sabineguj.de
www.guj.de
/ www.nannen-preis.de