Chronik

Von den Gründerjahren bis in die Gegenwart – erleben Sie die spannende Geschichte von Gruner + Jahr, als Teil der Mediengeschichte Deutschlands.


My home is my castle
2016

My home is my castle

Mit TERRITORY gründet Gruner + Jahr Europas größten Anbieter für inhaltsgetriebene Kommunikation. Gemeinsam mit dem Landwirtschaftsverlag Münster schafft G+J die Deutsche Medien-Manufaktur (DMM) und bringt mit ESSEN & TRINKEN, LIVING AT HOME und FLOW die ersten G+J-Bewohner mit unter das neue Dach. Gemütlich machen können sie es sich mit SCHÖNER WOHNEN – neben der erfolgreichen DIY-Kollektion verkauft die Marke ausgewählte Lieblingsstücke nun im SCHÖNER WOHNEN Online-Shop.

Voller Druck voraus
2015

Voller Druck voraus

Mut ist, wenn man's besonders macht: Gruner + Jahr mischt mit neuen Magazinen wie BARBARA, WALDEN und STERN CRIME den Markt auf – und gewinnt damit nicht nur Leser, sondern echte Fans. Etablierten Titel wie ELTERN, ESSEN & TRINKEN, P.M. und GEO verpasst der Verlag umfangreiche Relaunches.

2015

Full House

DANATO, DELINERO und EMPLOYOUR werden neue Mitglieder der G+J-Familie. Das Greenhouse wird geboren – und testet als InnovationLab neue Geschäftsideen für Gruner + Jahr. Für die Unterstützung innovativer Digital-Unternehmen im Early Stage-Markt entsteht der mit 50 Millionen Euro ausgestattete G+J Fund Digital Ventures.

Grunerjahrzehnte
2015

Grunerjahrzehnte

50 Jahre, 20 Milliarden produzierte Hefte und unzählige Geschichten: Gruner + Jahr feiert am 1. Juli mit den Mitarbeitern Geburtstag – und zwar wie einst die drei Gründer bei Erdbeerkuchen und Champagner. Im August lädt Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz anlässlich des Jubiläums zu einem Senatsempfang mit 500 Gästen aus Medien, Politik, Wirtschaft und Showgeschäft.

Markig
2014

Markig

Nichts ist stetiger als der Wandel: Gruner + Jahr investiert weiter in sein Kerngeschäft und überarbeitet das gesamte Markenportfolio. In dem Zuge kommen neue Magazine wie SALON auf den Markt. Zahlreiche Sonderhefte und Erweiterungen entstehen.

All in
2014

All in

Mittendrin statt nur dabei: Gruner + Jahr wird zu einer 100-prozentigen Tochter der Bertelsmann SE & Co. KGaA und ändert in der Folge seine Rechtsform in eine GmbH & Co KG.

2013

Im Wandel

Gruner + Jahr startet eine tiefgreifende strategische Neuausrichtung und investiert in bestehende und neue Magazine, digitalisiert seine Inhalte und stärkt den Ausbau von Zusatzgeschäften und Vermarktung.

Volltreffer
2010

Volltreffer

Von der Relegation an die Tabellenspitze: G+J übernimmt das Fußballmagazin 11FREUNDE. Die Erstausgabe findet bei einer Verteilaktion nur 200 Abnehmer. Heute wird sie bei eBay für bis zu 600 Euro gehandelt.

Appsolut vorwärts
2010

Appsolut vorwärts

Gruner + Jahr erreicht das nächste Digitallevel und bringt u. a. das STERN eMag sowie weitere iPad-Apps von GALA, NATIONAL GEOGRAPHIC und GEO an den Start.

Goldene Wohnhochzeit
2010

Goldene Wohnhochzeit

SCHÖNER WOHNEN feiert sein 50. Jubiläum und erinnert sich an die Themen der ersten Ausgabe: ein Loriot-Interview, das Haus von Ludwig Erhard und die Frage, wie die Dänen wohnen.

Zuwachs
2009

Zuwachs

Gruner + Jahr bringt trotz schwieriger Marktbedingungen neue Zeitschriftentitel auf den Markt, darunter NIDO, GEO MINI, BEEF! und BUSINESS PUNK.

Webseitig
2007

Webseitig

Digital wird viral – und Gruner + Jahr baut die Websites seiner starken Marken mit großem Engagement aus. Akquisitionen wie CHEFKOCH.de stärken die Online-Position des Verlags und stellen wichtige Weichen Richtung digitale Zukunft.

Ausgezeichnet
2005

Ausgezeichnet

Ehre, wem Ehre gebührt: 2005 verleiht Gruner + Jahr erstmals den Henri-Nannen-Preis für herausragende Arbeiten im deutschsprachigen Journalismus. Der etablierte Egon-Erwin-Kisch-Preis wird darin aufgenommen und als "Königskategorie" Reportage weitergeführt. Seit 2016 heißt der Preis nur noch Nannen Preis.

NEON ins Dunkel
2003

NEON ins Dunkel

NEON startet als junges Magazin in der STERN-Familie und besteht seine Testphase mit Bravour. Ab 2004 erscheint der Titel monatlich und die NEON.de-Community wächst rasch zu einer der erfolgreichsten Communities im deutschen Medienmarkt heran.

Good Times, Sad Times
2000

Good Times, Sad Times

Das ambitionierteste Zeitungsprojekt der vergangenen Jahre: G+J bringt gemeinsam mit dem Londoner Medienkonzern Pearson die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND an die Kioske. Trotz preisgekrönter journalistischer Leistungen muss das Magazin zwölf Jahre später aufgrund wirtschaftlicher Verluste eingestellt werden.

Bildstark
1997

Bildstark

Bilder, die Geschichten erzählen: Gruner + Jahr unterstützt herausragenden Fotojournalismus und stellt 1997 erstmals die preisgekrönten Werke des World Press Photo Awards im Pressehaus am Baumwall aus. STERN und GEO sind seitdem jährlich im Wechsel Ausrichter der Deutschlandpremiere, die regelmäßig Besucherrekorde feiert.

Grüner Nachwuchs
1996

Grüner Nachwuchs

Unicef wird 50 Jahre alt – und GEO schenkt eine Idee: GEOLINO, ein Wissensheft für Kinder, mit Spielen, Anleitungen und Nachrichten für kleine Weltentdecker.

Digitalstarter
1995

Digitalstarter

Die Marken von Gruner + Jahr werden digital: STERN.de, GEO.de, PM-MAGAZIN.de und MOPO.de starten als erste Internet-Angebote des Verlags durch.

Galaktisch
1993

Galaktisch

Mit den Stars auf Augenhöhe: In Frankreich launcht die G+J-Tochter Prisma Presse mit GALA ein innovatives Magazinkonzept im People-Segment. Ein Jahr später erobert GALA auch in Deutschland die roten Teppiche.

Die Elbe hoch
1991

Die Elbe hoch

Gruner + Jahr erweitert sein Geschäft und erwirbt die Mehrheit am Dresdner Druck- und Verlagshaus, in dem unter anderem die SÄCHSISCHE ZEITUNG erscheint.

Familienzusammenführung
1987

Familienzusammenführung

Von der Alster an die Elbe: Am 18. September wird der Grundstein für das Gruner + Jahr-Pressehaus am Baumwall gelegt. Drei Jahre später ziehen die Mitarbeiter aller Hamburger Standorte ein – und arbeiten erstmals alle zusammen unter einem Dach.

1983

Nostra Culpa

Der GAU der Zeitschriftengeschichte: Im April 1983 titelt der STERN auf seinem Cover: "Hitlers Tagebücher entdeckt". Dass die verstaubten Kladden nicht Hitlers Aufzeichnungen, sondern Fälschungen sind, wird zu spät bemerkt. Doch die Redaktion hält sich auch in eigener schmerzlich empfundener Sache an das Prinzip der journalistischen Aufklärung: Am 26. Mai 1983 legt der STERN in einer Titelgeschichte alle recherchierten Einzelheiten auf den Tisch.

Wo die Kunst zu Hause ist
1979

Wo die Kunst zu Hause ist

Kunst kommt von Können – und G+J kann! Mit ART und HÄUSER bringt der Verlag nicht nur zwei neue Magazine auf den Markt; er unterstreicht auch seine Fachkompetenz und ein Händchen für spitze Themen und nischige Leserschaften.

Wirkungstreffer
1978

Wirkungstreffer

Heroin, Beschaffungskriminalität, Prostitution – in "Wir Kinder von Bahnhof Zoo" berichtet die damals 15-jährige Christiane F. von ihrem Leben in der Westberliner Drogenszene. Ihr Bericht rüttelt auf und lenkt den Blick der Öffentlichkeit erstmals auf das Schicksal drogenabhängiger Kinder und Jugendlicher in deutschen Großstädten. Das Buch ist das meistverkaufte Sachbuch der Nachkriegszeit. 1978 erscheinen Teile daraus als Vorabdruck im STERN.

Bilder im Kopf
1977

Bilder im Kopf

Henri Nannen, Gründer des STERN, stiftet den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit ihm zeichnete das Magazin 30 Jahre lang die besten Reportagen in der deutschsprachigen Presse aus.

Grüner wird’s nicht
1976

Grüner wird’s nicht

"Hier ist es nun also das 'Kind vom STERN', das sehr stolz auf seinen Vater und für dessen Starthilfe dankbar, aber doch auch entschlossen ist, ihm nicht ähnlich zu sein. Mit einem Wort: GEO ist natürlich kein 'anderer STERN'. GEO ist im wahrsten Sinne des Wortes neu", schreibt Co-Chefredakteur Rolf Gillhausen im Editorial der ersten Ausgabe. Das Reportagemagazin lässt den Leser die Welt mit neuen Augen sehen.

Mit Vollgas nach vorn
1972

Mit Vollgas nach vorn

Gruner + Jahr wächst weiter und erwirbt 15 Prozent an den Vereinigten Motor-Verlagen ("auto motor sport"). Aus der Gruner + Jahr GmbH & Co. wird im selben Jahr das Druck- und Verlagshaus Gruner + Jahr AG & Co.

Crème Fraîche für alle
1972

Crème Fraîche für alle

Keiner liefert solche Blicke über den Tellerrand wie das neue G+J- Magazin ESSEN & TRINKEN. Mit innovativen Rezeptformen und der Einführung von Crème Fraîche in Deutschland trifft das Heft ab Ausgabe 1 den Geschmack der Leser.

1971

Mutige Frauen

Dieser STERN-Titel erschüttert die Republik: Im Juni 1971 erklären 374 Frauen: "Wir haben abgetrieben!". Ein mutiges Bekenntnis und außerdem eine Straftat. Die Aktion wird zur Geburtsstunde der Frauenbewegung im Kampf gegen den restriktiv ausgelegten Abtreibungsparagrafen 218.

1971

Spiegel-Teil

Gruner + Jahr beteiligt sich mit 24,75 Prozent am Spiegel-Verlag ("Der Spiegel"). John Jahr und Gerd Bucerius ziehen sich währenddessen aus der aktiven Geschäftsführung von G+J zurück.

Krönung
1970

Krönung

Nachdem sie ein Jahr zuvor "Constanze" integriert hatte, wird BRIGITTE zur Nr. 1 in der "Königsdisziplin" der 14-täglich erscheinenden Frauenmagazine.

Neu an Bord
1969

Neu an Bord

Gruner + Jahr bekommt einen neuen Anteilseigner. Nachdem Richard Gruner seine Anteile abgegeben hat, beteiligt sich nun Reinhard Mohn (Bertelsmann) mit 25 Prozent an G+J.

Bildschön
1967

Bildschön

Der BRIGITTE-Stil macht Mode: geprägt von den Modefotografen Charlotte March und F.C. Gundlach. Mit großen Bildstrecken, Titelmotiven und Aufmachern für das Magazin revolutionieren beide die Modefotografie. Gundlach bleibt der BRIGITTE ganze 20 Jahre treu.

Geborene Eltern
1966

Geborene Eltern

Die Zeitschrift ELTERN erblickt das Licht der Welt. Drei Jahre später wird sie in die Gruner + Jahr-Familie aufgenommen.

Aller guten Gründer sind drei
1965

Aller guten Gründer sind drei

Bei Erdbeerkuchen und Champagner gründeten die Zeitschriftenverleger John Jahr, Dr. Gerd Bucerius und der Drucker Richard Gruner am 30. Juni die Gruner + Jahr GmbH & Co. Am Tag darauf nimmt G+J die Arbeit als Druck- und Verlagshaus auf.

Money Money Money
1962

Money Money Money

Das Wirtschaftsmagazin CAPITAL kommt auf den Markt. Mit dezent undezentem Cover stellt es sich den Top-Managern deutscher Unternehmen vor.

Selbst(bewusst) ist die Frau
1954

Selbst(bewusst) ist die Frau

BRIGITTE mischt die Welt der Frauenmagazine auf. Statt Haushaltsthemen und klassischer Rollenbilder vermittelt sie den jungen Frauen in der Bundesrepublik ein selbstbewusstes und unbeschwertes Lebensgefühl – und ist damit Vorreiterin in ihrem Bereich.

Stern-Stunde
1948

Stern-Stunde

1. August. Die erste Ausgabe des STERN erscheint. Auf dem Titelbild: Hildegard Knef, die damalige Ikone des deutschen Nachkriegsfilms.

2010er

2010er

2000er

2000er

1990er

1990er

1980er

1980er

1970er

1970er

1960er

1960er

1950er

1950er

1940er

1940er